Meine Heimaufenthalte

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Ab 05.03.2016 werden meine Blogs nicht mehr aktualisiert bzw. gewartet, sowie alle Anfragen nicht mehr beantwortet. Naturgemäß belasse ich den gesamten Inhalt zu Dokumentationszwecken unverändert.
Ich möchte mich bei allen bekannten und unbekannten Menschen bedanken, welche wertvolle Informationen zur Verfügung stellten und somit wesentlich zur Wahrheitsfindung beigetragen haben.
20. und 22.12.2015, Update ab 06.10.2016:
Notwendige Aktualisierungen werden ab nun fortgesetzt!

Grundsätzlich zur derzeitigen politischen Lage möchte ich klar erwähnen, daß sich Minderheiten wie z. B. Heimkinder nicht gegeneinander und auch nicht gegen andere wie z. B. Flüchtlinge aufhetzen lassen sollten! Leben und leben lassen - ganz im Sinne des guten Lebens aller Lebewesen und des guten zivilen Gemeinwesens! Es ist aber immer notwendig, Konflikte und Interessenslagen klar zu benennen und genauestens in aller Deutlichkeit darzulegen, um folglich diese grundsätzlich zivilisiert austragen zu können! Einfache und wesentliche Voraussetzungen für die Entfaltung des guten Lebens für Alle...
Peter Ruzsicska, den 17-23.10.2016
(Siehe auch: Wie werden wir mit unserer Mithilfe von den Eliten manipuliert? )
(Update, 02.11.2016) Zur Erinnerung u. a. meine Forderungsvorschläge für die Minderheit aller ehem. Heimkinder in Österreich. Details dazu: http://ruzsicska.blogspot.co.at/#04.03.2015 und http://ruzsicska.blogspot.co.at/#Betroffene
Es wäre übrigens für alle Geschädigten hilfreich, wenn eine gesamtstaatliche Stelle für kirchlich und/oder staatlich Geschädigte eingerichtet wird, um z. B. den Kommissionswildwuchs zu bändigen, welches bereits seit Jahren von verschiedensten Geschädigten, Geschädigtengruppen, Vertretern, Vertretergruppen und Wissenschaftlern wiederholt vorgeschlagen wurde... 
(Update, 07-17.12.2016) Gedenktafel für Heim-Opfer (17.11.2016) https://www.wien.gv.at/menschen-gesellschaft/gedenktafel-heim-opfer.html
Bürgermeister Michael Häupl und Sozialstadträtin Sonja Wehsely

Zitat - Anfang -
Aufarbeitung und Unterstützung der Opfer
Die Stadt Wien hat im April 2010 nach Bekanntwerden von Gewalt- und Missbrauchsvorwürfen in Heimen der Stadt unverzüglich mit der Aufarbeitung des dunklen Kapitels der Wiener Jugendwohlfahrt begonnen. In rund 2.300 Fällen wurden finanzielle Unterstützungen und in über 1.700 Fällen die Kostenübernahme einer Psychotherapie beschlossen. Offene Fälle können bis Ende 2018 abgerechnet werden. Für die Opfer von Gewalt gibt es volle Akteneinsicht sowie Zugang zu allen Archiven.

Zitat - Ende - 
Die Sprache ist klar, deutlich und verräterisch in Stein gemeisselt:

"...DIESE DUNKLE SEITE DER GESCHICHTE IST UNS MAHNUNG
IN DER GEGENWART UND AUFTRAG FÜR DIE ZUKUNFT"

"Man bringe den Spritzwein..." - © Der Bürgermeister Dr. Michael Häupl
https://www.youtube.com/watch?v=jQQjUbkU2fY

(Update, 23.10.2016) Email an die Parlamentspräsidentin Doris Bures zum Staatsakt für den 17.11.2016 im Parlament anlässlich meiner Einladung zu dieser Veranstaltung, welche ich am 29.09.2016 vom Weissen Ring erhielt...
Zur Dokumentation dieses Staatsaktes für den 17.11.2016 im Parlament:
http://ruzsicska.blogspot.co.at/#Entschuldigung_2016
Siehe div. bemerkenswerte Reaktionen zum Thema:
http://ruzsicska.blogspot.co.at/#Reaktionen_25.07.2016
Siehe Videodokumentation (Herzlichen Dank an Robert Melzer! https://www.youtube.com/channel/UC9JxLWOQAN6II9YKQmqEcnQ ):
ORF- Staatsakt-Geste der Verantwortung-live-Heimkinder-17.11.2016
https://www.youtube.com/watch?v=KUcdyRbD3bI
ORF-Tirol heute-Staatsakt für Missbrauchsopfer- Geste der Verantwortung -17.11.2016
https://www.youtube.com/watch?v=MdHUQcK1DwM

ZIB 1 - Staatsakt für misshandelte Heimkinder 17.11.2016
https://www.youtube.com/watch?v=ou8_kdGPCLU
ZIB 7 00 - Staatsakt für Heimkinder - 17.11.2016
https://www.youtube.com/watch?v=B9QcsJGVVYs
ZIB 2- Geste der Verantwortung für missbrauchte Kinder - 16.011.2016
https://www.youtube.com/watch?v=DNWy-xw5Xv0
ORF - Kärnten heute - Zeichen der Verantwortung - 16.11.2016
https://www.youtube.com/watch?v=_kHbfQYGaYY
ORF - Heute Mittag - Staatsakt für missbrauchte Kinder - 16.11.2016
https://www.youtube.com/watch?v=6Uwg-QIIhXY
ORF - Wien heute- Missbrauch in Heimen - 15.11.2016
https://www.youtube.com/watch?v=MI57AW-vYZM
Ö1 - Bernd Koschuh - Missbrauchsopfer-Kritik an Staatsakt - 11.11.2016
https://www.youtube.com/watch?v=h4Gfc1sMtn

ORF - Hohes Haus - Staatsakt in Disharmonie -20.11.2016
Hervorragend sprachlich virtuose Opfer-Täter-Umkehrpropaganda von Reinhard Haller:
Auslösung (=Triggerung) von gebündelten Verzeihungsbefehlen zum gehorsamst vorauseilendsten Demutsfrieden - Gleichzeitig propagiert er hinterlistig jene mit "Verbitterungsstörung" behaftet, welche sich nicht dem leicht zu erdienenden Demutsfrieden (© Ingeborg Bachmann - Kärntner Heimatdichterin) in vorauseilendster Unterwürfigkeit und andienlichster Willigkeit hinzugeben bereit sind - Ein wahrhaftiger Meister psycho-soziologisch totaler Kriegsführung gegen die Überlebenden um sich selbst, einschließlich der Täterklasse von lästiger Bringschuld reinzuwaschen. Naturgemäß, das Nutz- und Schlachtvieh hat ja großärtlich vergeben und somit wieder einmal das immerwährende Persilscheinabo für die Täterklasse erneuert. Naturgemäß dient all das hervorragend nutzdienlichster Anfütterung künftiger Opfer- und Tätergenerationen und nachgerade dem Holocaust 2.0...
[Update, 18.01.2017: Siehe dazu den sehr bemerkenswerten Artikel von Norbert Denef vom 24.01.2012 welcher die seit Jahrtausenden erfolgreichst angewandte Herrschaftstechnik von Verzeihung und Vergebung klar darstellt: http://netzwerkb.org/2012/01/24/mythos-der-vergebung/ bzw.: http://ruzsicska.lima-city.de/Mythos_der_Vergebung_netzwerkB_24.01.2012.pdf Siehe des Weiteren: http://netzwerkb.org/publikationen/positionspapiere-publikationen/ ] 
https://www.youtube.com/watch?v=-mtafjMeJ4w

Siehe des Weiteren div. Videos auf: https://www.youtube.com/channel/UC9JxLWOQAN6II9YKQmqEcnQ

Div. Parlamentarische Anfragen:
http://ruzsicska.blogspot.co.at/#Parlam_Anfragen
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Das UN Istanbulprotokoll und die interdisziplinäre Dokumentation von Gewaltfolgen in Österreich 
Wir ersuchen um Anmeldung unter: ierm@univie.ac.at
T A G U N G

http://ruzsicska.lima-city.de/Istanbul-Protokoll-Tagung-2016/Tagung_Istanbulprotokoll.pdf
Um Diplom-Fortbildungs-Punkte wurde bei der Österreichischen Ärztekammer und
beim ÖBVP angesucht.

20.10.2016 12:00-18:00 Uhr
Dr. Peter Quantschnigg-Saal im Bundesministerium für Finanzen,
Hintere Zollamtsstraße 2b 1030 Wien

21.10.2016 09:00-17:00 Uhr
Jugendstilhörsaal der Medizinischen Universität Wien,
Spitalgasse 23, 1090 Wien

Teilnahmegebühr Tag I (Fachtagung): kostenlos.
Tag II (Intensivworkshop): Euro 60,- (Zugunsten Welcome Zentrum für Flüchtlinge und Folteropfer, Befreiung auf Anfrage)
.
Tagungssprache: Deutsch
Tagungsleitung: Univ.-Prof. Dr. Thomas Wenzel,
Tag I: Die Fachtagung bietet allen Berufsgruppen eine Übersicht und Einführung.
Tag II: Der Intensivworkshop bietet eine ausführliche Auseinandersetzung mit Anwendungsbeispielen zur Umsetzung des Protokolls in Österreich.
Beide Tage können unabhängig voneinander absolviert werden.

Update, 04.11.2016 - Siehe dazu:
http://www.v-r.de/de/istanbul_protokoll/t-0/1010111/ sowie die
Empfehlung der Volksanwaltschaft (Veröffentlicht am 14.12.2015) zur Verstärkung des präventiven Menschenrechtsschutzes durch Anwendung des Istanbul-Protokolls in allen österreichischen Krankenanstalten http://volksanwaltschaft.gv.at/artikel/verstaerkung-des-praeventiven-menschenrechtsschutzes-durch-anwendung-des-istanbul-protokolls-in-allen-oesterreichischen-krankenanstalten
Zitat: "Das Bundesministerium für Gesundheit hat die Empfehlung der Volksanwaltschaft im September 2015 zum Anlass genommen, sämtliche Krankenanstaltenträger Österreichs über das Istanbul-Protokoll zu informieren sowie diese ersucht, für die Sicherstellung der Implementierung des Istanbul-Protokolls Sorge zu tragen."
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Kleines Resume einer Aufarbeitungsgeschichte:
Die "Anerkennung"- der Republik und der Kirche! (Veröffentlicht am 07.10.2016)
https://www.youtube.com/watch?v=vbkbS-nSl2s
(Die ursprüngliche Quelle der Aktenauszüge im Video ist das Stadt- und Landesarchiv Wien! - Herzlichen Dank dem DÖH www.döh.at für die Ermittlung!
Danke für die Info, Lieber Rudi!
(Update 20.12.2016) div. Ergänzungen: http://ruzsicska.lima-city.de/MA-8/
Wie werden wir mit unserer Mithilfe von den Eliten manipuliert?
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"Heimkinder" - damals und Heute
Thema der Veranstaltung sind u. a. ernst zu nehmende forensisch bzw. forensisch-psychiatrisch/psychologische Beiträge zur Dokumentation des nach wie vor wirksam umfassend staatlich organisierten Begutachtungsverbrechens:
Und zwar mittels zeitgemäß wissenschaftlichen Untersuchungen von aktuell behördlichen Begutachtungmethoden und deren behördlich juristische Interpretationspraktiken, sowie diesbezügliche geschichtliche Kontinuitäten im Zeitraum des 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart...
Samstag, 24.09.2016
AKH/Medizinische Universität Wien
Hörsaal A der Kliniken am Südgarten

Für Ex-Heimkinder freier Eintrit - Bitte vorher anmelden: office@ce-management.com
http://www.wir-heimkinder.at/index.php?page=Thread&threadID=7345
Veranstalter:
Sozialpsychiatrische Abteilung, Medizinische Universität Wien
Österreichische Gesellschaft für Forensische Psychiatrie

https://www.meduniwien.ac.at/web/fileadmin/content/kommunikation/events/2016/08/Programm_Heimkindertagung.pdf
bzw.: http://ruzsicska.lima-city.de/AKH/Heimkindertagung.pdf

Reaktionen zur Veranstaltung vom 24.09.2016 im AKH -
"Heimkinder" - damals und Heute

XXL-Trailer-Symposium-Heimkinder-damals und heute-AKH-24.09.2016
https://www.youtube.com/watch?v=x14MMtQGQxc (Veröffentlicht am 18.10.2016)


Die einzelnen Vorträge im O-Ton und ggf. in Schriftform (Update 17-22.10; 06.11.2016):


Reaktionen zur Veranstaltung vom 24.09.2016 im AKH -
"Heimkinder" - damals und Heute:
 

Mehr Hilfe für Ex-Heimkinder gefordert (Ö1-Morgenjournal, 27.9.2016)
http://oe1.orf.at/artikel/452200
Ö1-Artikel auf YouTube veröffentlicht am 27.09.2016
https://www.youtube.com/watch?v=FxsVl8k7SV8  

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Zum für den Herbst 2016 geplanten Coup einer "Entschuldigungszeremonie"
(Leistung muß sich lohnen: Eine motivierende "Entschuldigungszeremonie" als "Entschädigungszeremonie" für die Täterelite selbst, einschließlich ihrer HintermännerInnen mitsamt ihres Täter-, Mittäter- und bestbestallt pensionierten Barackengesindes - naturgemäß mit freiwilligst-prostituierender Mithilfe ihrer Gepeinigten - sich selbst für die nächsten tausend Jahre Absolution zu erteilen, weiter so wie bisher... 
Eine von vielen professionell prächtigen Festfanfaren als feudal freundliche Einladung und folgerichtig kostengünstige Anfütterung nachfolgender Opfer- und Tätergenerationen.)
bzw.
zur Erwägung einer "Entschuldigungszeremonie" von Frau Doris Bures (SPÖ) gegenüber Betroffenen der Kinderheimterrorregimes:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160723_OTS0015/nationalratspraesidentin-bures-kuendigt-geste-der-verantwortung-fuer-das-unrecht-an-heimkindern-an
Zitat - Anfang - Originaltext der Parlamentskorrespondenz vom 23.07.2016 -
Nationalratspräsidentin Bures kündigt Geste der Verantwortung für das Unrecht an Heimkindern an
Akt des offiziellen Österreichs und der Kirche im Parlament für Herbst geplant


Wien (PK) Von den 1950er bis zu den 1970er Jahren erlitten tausende Kinder in staatlichen und kirchlichen Einrichtungen großes Unrecht. Das offizielle Österreich und die Kirche wollen im heurigen Herbst in einem gemeinsamen Akt im Parlament eine Geste der Verantwortung für das Unrecht an Heimkindern setzen. Das kündigte Nationalratspräsidentin Doris Bures am Samstag im Ö1-"Journal zu Gast" an. "Die Kinder hätten Schutz und Hilfe gebraucht, haben aber Gewalt und Missbrauch erfahren", zeigt sich Bures betroffen.
Ab 2010 haben sich verschiedene Einrichtungen - Kommissionen der Kirche und der Länder - mit den Geschehnissen auseinandergesetzt und den Mantel des Schweigens gelüftet, so die Nationalratspräsidentin. Es gebe eine Reihe von Berichten sowie finanzielle Hilfen und Gestezahlungen für Betroffene. Nun sei es zusätzlich an der Zeit, dass das offizielle Österreich und die Kirche in einem gemeinsamen Akt die Verantwortung für das geschehene Unrecht bekennen.


Nationalratspräsidentin Bures: "Ich glaube, dass das österreichische Parlament ein würdiger Ort für diesen offiziellen Akt ist und freue mich, dass ich mit dieser Initiative beim Bundeskanzler, bei den Ländern und bei Kardinal Schönborn auf offene Ohren und Zustimmung gestoßen bin. Gemeinsam wollen wir im Herbst diese Geste der Verantwortung setzen."


Die Nationalratspräsidentin möchte diesen Akt "auch als Mahnung für die Gegenwart und als Auftrag für die Zukunft" verstanden wissen, denn "auch heute leben viele Menschen in Abhängigkeit und sind auf unseren Schutz und unsere Fürsorge angewiesen - seien es Kinder, pflegebedürftige, kranke, wehrlose oder beeinträchtigte Menschen". Wie eine Gesellschaft mit Schutzbefohlenen umgehe, sei schließlich ein Gradmesser für unseren zivilisatorischen Fortschritt. (Schluss) red

Zitat - Ende - Originaltext der Parlamentskorrespondenz vom 23.07.2016 -
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160723_OTS0016/profil-doris-bures-plant-offiziellen-akt-fuer-heimkinder-im-parlament 
http://www.kathpress.at/goto/meldung/1402411/missbrauch-kirche-unterstuetzt-offiziellen-akt-im-parlament
http://oe1.orf.at/artikel/446038
http://www.profil.at/oesterreich/doris-bures-akt-heimkinder-parlament-7371602

http://derstandard.at/2000041668400/Kinderheime-Bures-will-Geste-der-Verantwortung-im-Herbst

Verantwortungssimulation -
zur geschäftig gestikulierten Verantwortung der Verantwortlichen

"Gesten" von Verantwortung erweisen sich als Simulation von Verantwortung und setzen somit das Unrecht, sowie die Verbrechen gnadenlos fort. Denn, tatsächliche Verantwortung ist ausschließlich durch Rechtsansprüche mittels laufenden Entschädigungsalimentationen jenseits aller Armutsgrenzen darstellbar. Die meisten Betroffenen der Kinderheim- bzw. Heimkinderterrorregimes können durch letztlich armutsverfestigende Gnadengesten an dieser sogenannt "unseren Gesellschaft" naturgemäß nicht wirklich teilhaben.

Als entwürdigende Herrschaftsgeste von Frau Doris Bures ist naturgemäß schon die bloße Ankündigung selbstgefälliger Entschuldigungszeremonien zu verstehen, die
von einigen durch gnadenlos "selbstverschuldete Unmündigkeit" (© Imanuel Kant) vorauseilendst und demütig vor ihrer Obrigkeit kriechenden Vorzeigeopfern dargestellt und von Mainstream-Qualitätsmedien pflichtschuldig inszeniert werden - Einfach widerlich.

Erwähnenswert dazu erscheint u. a. die pikante Orgie völlig rechtswidriger Ablehnungen von Anträgen (z. B. auf Grund wissenschaftlich völlig unhaltbar psychiatrischen Begutachtungen) durch das "Sozialministerium Service" gemäß Verbrechensopfergesetz -
seit ca. fünf Jahren hinreichend dokumentiert.
Wer sich keine Rechtsvertretung zu erbetteln vermag, wird naturgemäß gleich abgelehnt - 
Schließlich wird die allerletzte Hoffnug im Labyrinth des Glücksspiels zermürbender Rechtsuche durch betont sich selbstbewußt-anbiedernd selbstlos-selbsternannte Rechtsexperten und Winkelschreiber befeuert - Des Weiteren werden die Verfahren jahrelang zermürbend erstreckt...

Nachweislich jahrzehntelange parlamentarische und behördliche Verhinderung von ordentlichen Rechtsansprüchen laufender Entschädigungsalimentationen spricht eine deutliche Sprache:
"Gesten", d. h. Simulation von Entschädigungen und schon bloß die Ankündigung von "Entschuldigungszeremonien" stellen sich somit als blanker Hohn für sämtliche Betroffene dar, gleichgültig ob sie es selbst so sehen oder nicht.


Dergestalt und (re)traumatisierend offenbart sich so ein "Gradmesser für unseren zivilisatorischen Fortschritt“ (Zitat: Doris Bures).

Angebracht sind daher weder seltsame Akte, Gesten noch irgendwelche "Übernahmen" von Verantwortung (Parlament, Rechtsprechung und Exekutive haben Verantwortung qua Definitionem!), sondern die klare Wahrnehmung selbiger, gefolgt vom spürbar wirksamen Vollzug. Von nachweislich spürbaren Ein- und Auswirkungen jahrzehntelang peinigender Nichtwahrnehmung bestehender Verantwortlichkeit in Tateinheit mit z. B. konsequentester Vollzugsverhinderung, haben die Geschädigten mehr als genug.

Peter Ruzsicska, den 23.-24.07.2016

http://ruzsicska.lima-city.de/Zur_Erw_einer_Entschuldigungszeremonie_25.07.2016.pdf
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Update 10.10.2016:
Heimopfer in Wien: Das lange Warten auf eine Entschuldigung (Der Standard 11.07.2016)
http://derstandard.at/2000040729455/Heimopfer-Langes-Warten-auf-eine-Entschuldigung
(Anmerkung: Schweden ist offenbar anders... )
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Stellungnahme dazu von Michael Köck:

Ich sehe die geplante Entschuldigungszeremonie im Parlament solange für entbehrlich, solange nicht alle Opfer des größten Verbrechens der 2ten Republik (Zitat Hans Weiss) ordentlich entschädigt wurden. Von mir geschätzte 70% der Opfer leben aufgrund der Verbrechen die an uns verbrochen wurden an der Armutsgrenze. Die gestohlene Kindheit kann uns niemand zurückgeben, auch die jahrelangen Misshandlungen unter Mitwissen der Verantwortlichen sind nicht wiedergutmachbar, aber unser Leben in Armut wäre allemal auszugleichen!

Ich werde sicher nicht an dieser Veranstaltung teilnehmen!

29.07.2016

Zur Diskussion im Wir-Heimkinder Forum ab 29.07.2016 siehe:
http://www.wir-heimkinder.at/index.php?page=Thread&threadID=7338
Update 22.12.2016: Die Diskussion über das Thema Entschuldigungszeremonie des Wir-Heimkinder-Forums ist leider nicht mehr Online - Hier der Themeninhalt bis 19.11.2016 zur wahrheitsgetreuen Dokumentation (Gratulation! - Dem Verein www.ehemalige-heimkinder.at ist die Inbesitznahme von Wir-Heimkinder.at hervorragend gelungen. Entsprechend werden Meinungen selektiv veröffentlicht. Siehe Pseudonyme: AverellDalton = Franz Josef Stangl; Boney111 = Robert Volek; Koarl = Karl Martinek):
http://ruzsicska.lima-city.de/Wir_Heimk_Doku/Entschuldigungszeremonie_15.11.2016.pdf
http://ruzsicska.lima-city.de/Wir_Heimk_Doku/Entschuldigungszeremonie_Seite_2_15.11.2016.pdf
http://ruzsicska.lima-city.de/Wir_Heimk_Doku/Entschuldigungszeremonie_Seite_3_19.11.2016.pdf
Siehe z. B. wie seriös der Verein www.ehemalige-heimkinder.at "arbeitet": http://ruzsicska.blogspot.co.at/p/hot-news.html#05.04.2014
Weitere beweiskräftige Unterlagen sind archiviert und werden ggf. veröffentlicht...


Update, 23.10.2016
Michael Köck veraschiedete sich zum heutigen Tage aus dem Forum von Wir-Heimkinder.
Diesem Schreiben schließe ich mich nicht nur vollinhaltlich an, sondern ergänze wie folgt:

Sehr geehrte Frau Nationalratspräsidentin!

Anlässlich der persönlichen Einladung zur Parlamentsveranstaltung am 17.11.2016, welche ich durch den Weissen Ring erhielt, möchte ich noch ergänzend ausführen:

Seit Jahrzehnten werden durch das Parlament wesentliche Durchführungsgesetze hinsichtlich der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) nicht erstellt, sowie Gesetzte des Verbotes von Folter nicht ausreichend erstellt - Warum? (Siehe Folterparagraph StGB §312a, seit 01.01.2013 rechtswirksam http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130115_OTS0011/folterparagraph-312-a-stgb-seit-01012013-rechtswirksam). 
Die UN-Antifolterkonvention sollte gemäß OPCAT-Bestimmungen durch die Volksanwaltschaft durchgesetzt werden. Die Volksanwaltschaft aber hat gegenüber dem Parlament nur beratende Funktion, d. h. sie kann bloß unverbindliche Vorschläge machen, welche sich als völlig wirkungslos erweisen. (Siehe z. B.: http://volksanwaltschaft.gv.at/downloads/66opj/Stellungnahme%20VA-6100_0005-V_1_2012_11.12.2012_BM%20f%C3%BCr%20Arbeit,%20Soziales%20und%20Konsumentensc.12)
Derzeit werden nachweislich schwerst traumatisierte Kriegsopferflüchtlinge und Folteropfer unter völliger Ignorierung der OPCAT-Bestimmungen in ihre Herkunftsländer bzw. in qualifiziert unsichere Staaten deportiert. Dieses wird u. a. bewerkstelligt durch wissenschaftlich völlig haltlose Gutachten, welche deutlichst an die Kontinuität des Nationalsozialismus erinnern. In diesen haltlosen politisch nutzdienlichen Gutachtens-Szenarien werden zusätzlich zahlreiche ehemalige Heimkinder sowie "normale" Verbrechensopfer ihrer Rechte beraubt.
Die Funktionseliten unseres Staates sind dazu hinreichend bis ausreichend informiert und auch einige wenige geben deutliche Stellungnahmen ab - und zwar schon seit dreissig Jahren in aller Klarheit! - Ihnen sei besonders gedankt! Siehe dazu:
http://ruzsicska.lima-city.de/Istanbul-Protokoll-Tagung-2016/Tagung_Istanbulprotokoll.pdf bzw.: http://ruzsicska.blogspot.co.at/#Heimkinder_damals_u_heute2016
 

Das Parlament hat es also nachweislich seit Jahrzehnten unterlassen gesetzliche Grundlagen zu erstellen, um die schlimmsten Verbrechen wie Folter und unmenschliche Behandlung von Menschen im allgemeinen, sowie ihrer eigenen Staatsbürger umfassend und wirksam innerhalb der nationalen Gesetzgebung und auf Grund des wirksamen Vollzuges zu ahnden.
Auch wurde hinsichtlich innerstaatlichen Folteropfern bzw. Opfern unmenschlicher Behandlung durch nachweisliche Staatsgewalt kein einziges Gesetz bis dato erlassen, um tatsächlich wirksame Rechtsansprüche mit ausreichenden Entschädigungsleistungen zu garantieren.
Es stellt sich die Frage, wem gegenüber trägt das Parlament tatsächlich Verantwortung?


Auch für das Parlament gilt unmissverständlich, wobei jeder der 183 Abgeordneten volle persönliche Verantwortung trägt:
Zuerst wirksame Taten setzen und erst danach wären Zeremonien ggf. angebracht!
Alles andere ist pure Heuchelei zu Lasten aller Geschädigten!


Durch prächtig zur Schau gestellte "Gesten" von Verantwortung bei gleichzeitig nachweislich jahrzehntelang unterlassener Verantwortung und zusätzlich nachweislicher Deportation von Folteropfern hier und jetzt, ist diese Veranstaltung als völlig pervers zu bezeichnen!

Noch dazu, wenn die Kirche bei einem Staatsakt mitwirkt, was einem säkulären Staat des 21. Jahrhunderts nicht würdig ist. Wenn die Kirche Zeremonien abhält, soll sie es in ihren eigenen Palais tun, aber nicht im Parlament. Vielmehr sollte das Parlament den Ständestaat zumindest teilweise zu überwinden trachten, indem es den Vertrag des Konkordats (Seit 1933!!!) mit dem Heiligen Stuhl in Rom endlich aufkündigt (Siehe dazu: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10009196 bzw.: http://religion.orf.at/stories/2586988/)

Zitat: "Im Mittelpunkt der Veranstaltung werden die Betroffenen stehen. Im Rahmen künstlerischer Vermittlung sollen diese für eine möglichst breite Öffentlichkeit wahrnehmbar werden." –
In diesen Zusammenhängen betrachtet gemahnt diese "Vermittlung" an Prostitution von Kunst und Künstlern zur zweckdienlichen Propaganda (=Public Relations) von Tätern für Täter, nachgerade zur Wiederholung der Geschichte, sowie Anfütterung künftiger Opfer- und Tätergenerationen, wie in meiner Aussendung bereits am 25.07.2016 dargestellt. Siehe dazu:
http://ruzsicska.lima-city.de/Zur_Erw_einer_Entschuldigungszeremonie_25.07.2016.pdf


Übrigens am 28.07.2016 antwortete mir Frau Romana Lanzersdorfer, meine Beschwerde bez. des "Sozialministerium Service" (SMS) hinsichtlich katastrophal rechtswidriger Begutachtungspraktiken an das Sozialministerium weiterzuleiten. Am 05.10.2016 telefonierte ich bez. dieser schwerwiegenden Angelegenheit mit Frau Janota aus der Parlamentsdirektion und beantragte ein Treffen mit dem Sozial- und dem Justizminister mit meiner Person und Michael Köck - Naturgemäß bis dato keine Reaktion!
 
Der Gipfel ist auch noch die Einladung an Geschädigte, welche als Statisten an dieser Farce teilnehmen dürfen - Zitat aus der Aussendung des Weissen Rings: "Je früher Sie sich anmelden,desto größer ist die Chance, persönlich an der Geste der Verantwortung im Parlament teilzuhaben"
Weiteres Zitat: "Mit dieser Geste der Verantwortung wird einer langjährigen Forderung von vielen Betroffenen entsprochen. Dieser Staatsakt soll eine würdige, wenngleich späte Ehrerweisung an alle Menschen sein, deren Kindheit in staatlichen und kirchlichen Einrichtungen in Österreich geraubt worden ist."
Dem ist zu entgegnen, daß die einzige Verwirklichung von Würde eine rechtsanspruchbedingte Entlassung aus der Armut für alle noch lebenden Holocaustopfer, Sinti, Roma, ehem. Heimkinder etc. bedeuten würde - Das kann sich Österreich durchaus leisten!
 

Genau diese Vorgehensweise des Parlaments eröffnet nachgerade durch jahrzehntelange Unterlassung von Taten (=Verabschiedung von Gesetzen zur wirksamen Exekutierbarkeit) bei gleichzeitiger Ignorierung z. B. der bereits unterzeichneten UN-Folterkonvention und der OPCAT-Bestimmungen hier und jetzt, den allerdeutlichsten Weg in den offenen Faschismus und somit in die Dezivilisierung der Gesamtbevölkerung, naturgemäß mit vorauseilendster Mitwirkung ihrer Geschädigten.

Dieser Veranstaltung sich zumindest zu entziehen, gebietet schlicht die Selbstachtung.

Peter Ruzsicska, 23.10.2016

Div. Beilagen als PDF:
- Dieses Schreiben
- Meine Einladung vom Weissen Ring (29.09.2016) zum Staatsakt im Parlament

  http://ruzsicska.lima-city.de/Staatsakt_WR-Schreiben_29.09.2016.PDF
- Meine erste Stellungnahme zum Staatsakt im Parlament

  http://ruzsicska.lima-city.de/Zur_Erw_einer_Entschuldigungszeremonie_25.07.2016.pdf
- Programm zur Tagung "Das UN Istanbulprotokoll und die interdisziplinäre
  Dokumentation von Gewaltfolgen in Österreich" vom 20.-21.10.2016

  http://ruzsicska.lima-city.de/Istanbul-Protokoll-Tagung-2016/Tagung_Istanbulprotokoll.pdf
- Programm zum Symposium "Heimkinder" - damals und Heute vom 24.09.2016
  http://ruzsicska.lima-city.de/AKH/Heimkindertagung.pdf


Zitat - Michael Köck, 23.10.2016 - 
Verabschiedung, Austritt aus dem Forum
Liebe Forumfreunde,

ich hielt das wir-Heimkinder Forum als Informationsplatform für Betroffene immer
für sehr gut.
Leider muss ich in letzter Zeit feststellen, dass sich das Forum in eine völlig falsche Richtung entwickelt hat.
Der Höhepunkt sind die Befürworter der parlamentarischen "Geste der Verantwortung".
Tagtäglich finden in Österreich Menschenrechtsverbrechen statt.
Schwerst gefolterte Personen werden mit Scheingutachten des Landes verwiesen.

Und nun glauben einige hier, dass mit der parlamentarischen Verhöhnungsveranstaltung alles besser wird.
Der gegenteilige Fall wird eintreten.
Scheingutachten von div. Behörden die Ex-Heimkinder betreffen gibt es zuhauf.
Da wird auch das Parlament nichts daran ändern.

Für mich ist das Parlament nur eine "Quatschbude"!
Anstatt Gesetze für die Betroffenen auszuarbeiten verbrüdern sie sich mit der Kirche und erteilen sich gegenseitige Absolution.

Da das einige hier, trotz besseren Wissens, einfach ignorieren statt auf die "Barrikaden" zu steigen verwundert mich enorm.
Sogar eine Demo ist am 17.11.2016 nicht möglich, da eine BANNMEILE verhängt wurde!

Auch sind wir bisher hier im Forum ohne Vereinsmeierei ausgekommen, scheinbar ist das jetzt anders gewünscht somit kann ich mich nicht mehr mit dem Forum identifizieren.

Ich habe hier viele neue Personen kennengelernt wovon ich einige mittlerweile als "Freunde" bezeichnen möchte.

Zum Abschluss möchte ich mich bei allen herzlich bedanken die ein Stück des Weges meiner, unserer Aufarbeitung mit mir gegangen sind.

Ciao

Michael

Zitat - Michael Köck, 23.10.2016 - Ende -

Original-Link nicht mehr erreichbar (24.10.2016):
http://www.wir-heimkinder.at/index.php?page=Thread&threadID=7357
http://ruzsicska.lima-city.de/Verabschiedung-Koeck_Wir-Heimkinder.at_23.10.2016.pdf

Anmerkungen und Reaktionen zum geplanten Staatsakt bzw. zur Aussendung vom 25.07.2016

Wie werden wir mit unserer Mithilfe von den Eliten manipuliert? 
Dieser Frage und einige mehr geht z. B. Herr Prof. Rainer Mausfeld nach:
Warum schweigen die Lämmer? – Demokratie, Psychologie und Empörungsmanagement.
(Veröffentlicht am 15.07.2016) http://www.nachdenkseiten.de/?p=26804
http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/150806_Mausfeld.pdf#page=1&zoom=auto,-82,842
https://www.youtube.com/watch?v=QlMsEmpdC0E
https://www.youtube.com/watch?v=KNt8HWY0Eto
https://www.youtube.com/watch?v=4WclOOZuyjA
Die neoliberale Indoktrination.
(Veröffentlicht am 15.07.2016) http://www.nachdenkseiten.de/?p=30286
https://www.youtube.com/watch?v=nELNwj2xELg
KenFM im Gespräch mit: Prof. Rainer Mausfeld (Veröffentlicht am 03.08.2016):
https://www.youtube.com/watch?v=OwRNpeWj5Cs
So werden Sie manipuliert! Rico Albrecht - Sommer 2016 (veröffentlicht am 27.08.2016):
https://www.youtube.com/watch?v=xleyq2oJt_8
Erhellendes zur Geldthematik:
KenFM im Gespräch mit: Paul Schreyer ("Wer regiert das Geld?") - Veröffentlicht am 21.08.2016 https://www.youtube.com/watch?v=GGQOXGjM_rE
https://geldschoepfer.wordpress.com/

Kognitive Techniken des Meinungsmanagements (Prof. Dr. Rainer Mausfeld):
  • deklariere Fakten als Meinungen
  • fragmentiere zusammenhängende Fakten
  • dekontextualisiere Fakten
  • rekontextualisiere Fakten

Siehe auch Dr. Daniele Ganser ( https://www.danieleganser.ch/ ) über Kriegsmanagement:
Die vier Techniken, die Menschen untereinander zu spalten, welche durch die veröffentlichten Meinungen u. a. der Massenmedienindustrie ausgelöst werden
1) Hetze gegen, sowie zwischen Nationalstaaten
2) Hetze gegen, sowie zwischen Religionen
3) Hetze gegen, sowie zwischen Klassen
4) Hetze gegen, sowie zwischen Parteien
Als Punkt 5) käme m. M. nach die gegenseitig zermürbende Schindhetze der sich bis zur völligen Erschöpfung empörenden Antragsteller aller Art und Antragssteller der sog. Bedarfsorientierten Mindestsicherung bzw. Hartz IV in Deutschland hinzu, vorsätzlich bedingt durch die derzeit wütende Gesetzeslage.
Siehe dazu und des Weiteren:
http://www.soned.at/

Illegaler Krieg gegen Syrien - Dr. Daniele Ganser zu Gast in Bautzen (31.10.2016)
https://www.youtube.com/watch?v=Ijk0Y1VdXsI


Anmerkungen zum geplanten Staatsakt bzw. zu obiger Aussendung vom 25.07.2016: 
Update 07-08.10.2016:
Rekontextualisierung von Julius Tandler im Waschsalon des Roten Wien - 
Frau Wehsely will sich naturgemäß auch im Namen der Stadt "symbolisch" entschuldigen...
http://dasrotewien-waschsalon.at/in/files/tandler_folder.pdf
(Sonja Wehsely Eröffnungsrede Ausstellung ‚Julius Tandler oder Der Traum vom „neuen Menschen“, 22.09.2016)
https://www.sonja-wehsely.at/eroeffnungsrede-ausstellung-julius-tandler-oder-der-traum-vom-neuen-menschen/ 
Zitat - Anfang -
Aber lassen Sie mich auch sagen, dass ich nicht alles über den grünen Klee loben möchte. Die Person Tandler verdient eine differenzierte und auch problematisierende Darstellung, wie Herwig Czech schon ausgeführt hat und wie es diese Ausstellung auch darstellt. Auch die von ihm begründeten und beförderten Institutionen tun gut daran, einen oder mehrere, kritische Blicke in ihre eigene Geschichte zu wagen. Das betrifft die Gesundheitsanstalten genauso wie das Fürsorgesystem allgemein, im Besonderen die Kinder- und Jugendfürsorge. Wo Unrecht geschehen ist, da gehört es aufgezeigt und aufgearbeitet. Mit der Kommission zu den Wiener Jugendheimen wurde hier ein richtiger Schritt getan. Ich habe mich auch sehr für eine österreichweite Gedenkveranstaltung eingesetzt, die nun, endlich, im November stattfinden wird. Getanes Unrecht kann nicht wieder gut gemacht werden, aber symbolisch ist es ein wichtiger Schritt, um als Stadt um Entschuldigung zu bitten.
Zitat - Ende -
Siehe dazu auch:
Julius Tandler: Professor und Bio-Politiker in einer Person (21.09.2016)
http://derstandard.at/2000044675754/Julius-Tandler-Professor-und-Bio-Politiker-in-einer-Person
Zitat - Anfang -
Kuratorin Lilli Bauer gibt noch zu bedenken, dass Tandlers verstörendste Zitate zur Eugenik noch im gleichen Text relativiert würden, indem er die persönliche Freiheit zur entscheidenden Instanz für die Einschätzung des Werts des eigenen Lebens erklärt. "Außerdem sollte man ihn zuerst an seinen Taten messen."
Zitat - Ende -
Anmerkung zum Zitat: Tandler´s Taten sind u. a. genau seine ideologischen Eugenik-Positionen, die er auch an die Öffentlichkeit z. B. in Form von Vorträgen und nicht nur an ein Fachpublikum richtete - Da zieht das Argument, er würde im gleichen Text seine Eugenik-Zitate relativieren, nicht (vielmehr bezeichnen sie klar seine plumpe Verschleierungstechnik eindeutiger Eugenik-Positionen um deren hintergründige Radikalität nicht allzu aufdringlich in den Vordergrund zu stellen - offensichtlicher gehts wohl kaum!). Außerdem war er ja als Stadtrat für die Einführung der umfassenden "Wohlfahrtspflege" verantwortlich, für die ihn heute nicht nur Sonja Wehsely rühmt.
Einst der folgende Ständestaat und einige Jahre später die Nazi´s wussten seine vorbildlich effiziente Gesundheitsverwaltungsreform besonders im Hinblick auf den "gesunden Volkskörper" wert zu schätzen (Siehe DÖW http://www.doew.at/mitarbeiterinnen/mag-dr-herwig-czech#hauptgesundheitsamt ).
Julius-Tandler-Ausstellung im Karl-Marx-Hof (22.09.2016)
http://wien.orf.at/news/stories/2798151/
Österreichische Rassenhygieniker - Von der Rassenhygiene zum Massenmord 
http://www.doew.at/erkennen/ausstellung/1938/von-der-rassenhygiene-zum-massenmord/oesterreichische-rassenhygieniker
http://ruzsicska.blogspot.co.at/p/julius-tandler-der-schopfer-der.html
Der Rechtfertigungsgrund von Kuratoirin Lilli Bauer passt auch wie die Faust auf´s Auge zu folgenden Beitrag: "indem er die persönliche Freiheit zur entscheidenden Instanz für die Einschätzung des Werts des eigenen Lebens erklärt", gestattet sich also der gütige Zuseher per Button-Voting über Leben und Tod tausender Artgenossen zu entscheiden - Wie im alten Griechenland die Idiotis, im alten Rom die Plebs mit Daumen hoch oder runter, liked die Crowd des 21. Jahrhunderts zeitgemäß in der Arena des Mainstreams:
Zuseher werden in "Terror - Ihr Urteil" zu Geschworenen
http://tv.heute.at/art44262,1354011
Zitat - Anfang -
Am 17. Oktober (20.15 Uhr, ORF 2) zeigt der ORF Ferdinand von Schirachs Justizdrama "Terror - Ihr Urteil" und lässt das TV-Publikum über den Ausgang des Films entscheiden: "Schuldig oder nicht schuldig?" lautet die Frage.
Terror - Ihr Urteil 0

(© ORF/Degeto/Julia Terjung) "Terror - Ihr Urteil": Lars Eidinger (Verteidiger Herr Biegler), Martina Gedeck (Staatsanwältin Frau Nelson), Florian David Fitz (Angeklagter Lars Koch), Burghart Klaußner (Vorsitzender Richter).
Darf man 164 Menschen töten, um 70.000 zu retten? Kampfpilot Lars Koch muss in Schirachs Meisterwerk genau das entscheiden, nachdem ein Terrorist ein Passagierflugzeug auf ein vollbesetztes Fußballstadion abstürzen lassen will. Koch entscheidet sich dafür, das Flugzeug abzuschießen.

Wird er mit seiner Wahl zum Helden oder zum Mörder? Darüber verhandelt die Große Strafkammer des Schwurgerichts Berlin und die Zuseher von ORF, ARD und SRF werden zu Geschworenen. Denn im Anschluss (21.40 Uhr) wird das Fernsehpublikum von Peter Resetarits in "Am Schauplatz Gericht spezial: Terror - Die Abstimmung" gebeten, per Televoting für "schuldig" oder "nicht schuldig" abzustimmen.

Nach dem Voting-Ende wird das hierzulande gewählte Filmende gezeigt und anschließend eine Live-Diskussion von Peter Resetarits mit Experten, darunter Justizminister Dr. Wolfgang Brandstetter, geführt.
Zitat - Ende - 


Reaktionen zum geplanten Staatsakt bzw. zu obiger Aussendung vom 25.07.2016: 
http://ruzsicska.lima-city.de/Zur_Erw_einer_Entschuldigungszeremonie_25.07.2016.pdf )
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28.07.2016
Sehr geehrter Herr Ruzsicska,

Im Auftrag von Nationalratspräsidentin Bures habe ich mir erlaubt, Ihre Beschwerde bezüglich dem Sozialministerium-Service an das Sozialministerium weiterzuleiten. Bezüglich Ihrer Kritik an der angekündigten Geste der Verantwortung ersuche ich um Verständnis, dass es darüber auch andere Sichtweisen einer Vielzahl von Betroffenen gibt.

Mit freundlichen Grüßen,

Romana Lanzerstorfer


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31.07.2016
Sehr geehrter Herr Ruzsicska!

Herr Landesparteiobmann Gernot Blümel hat Ihr Schreiben erhalten und sehr aufmerksam gelesen. Es ist für Ihn besonders wichtig, die Ansicht der Wiener und Wienerinnen kennenzulernen und er dankt Ihnen daher für Ihre Initiative!

Es ist ein Skandal, dass die Stadtregierung Wiens ( zuständige SPÖ Stadträtin Sonja Wehsely )  beschlossen hat, schon im März heurigen Jahres  den "Schlusstrich" unter diese leidvolle Geschichte zu ziehen, während noch immer zahlreiche Entschädigungsanträge bei den zuständigen Stellen einlangten. Angesichts der Tatsache, dass Missbrauchsopfer oft Jahre brauchen um aus der Isolation zu finden um  überhaupt Hilfe annehmen zu können ist dieses Verhalten der Wiener Stadtregierung erschütternd und unglaublich zynisch.

Die ÖVP hat sich vergeblich eingesetzt  diese Frist zu verlängern. Es ist ein Schlag ins Gesicht für alle Betroffenen, wenn Wiens Stadtregierung einerseits jährlich Steuergeld in zweistelliger Millionenhöhe für Selbstbeweihräucherungskampagnen ausgibt und andererseits bei Entschädigungszahlungen für Heimopfer quasi schon mit der Zielflagge in der Hand dasteht. Wir werden uns selbstverständlich weiter für die Opfer einsetzten.

Die angekündigte "Entschuldigungszeremonie" können und wollen wir jedoch nicht verurteilen, da jede Wahrnehmung der Öffentlichkeit von derartigen Verbrechen an Unschuldigen, der Sensibilisierung und aktiven Hilfeleistung nur dienlich sein kann. Die Wichtigkeit hin zu schauen und Verantwortung für Kinder in Not zu übernehmen kann gar nicht oft genug betont werden.

Es bleibt zu hoffen, dass das Mitgefühl und die Verantwortung nicht nur auf die Opfer der von Ihnen angeführten Heimkinder der 50iger bis 70iger Jahre beschränkt bleibt. Sondern dass diese aktive Wahrnehmung und Verantwortung auch bis in die Gegenwart und Zukunft wirkt und künftiges Leid von Missbrauchs- und Gewaltopfern vermindern, bzw. noch besser verhindern hilft. 

Mit besten Grüßen

Marie-Luise Mojzis



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06.12.2016 
„Heimkinder“: SPÖ und ÖVP gegen Wiederaufnahme des Opferschutzes
KPÖ Steiermark Landtagsklub - KPÖ forderte Wiederaufnahme der Arbeit der Opferschutzkommission
https://www.kpoe-steiermark.at/heimkinder-spoe-und-oevp-gegen-wiederaufnahme-des-opferschutzes.phtml
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18.11.2016
Geste der Verantwortung im Zeichen von Demut und der Bitte um Entschuldigung
https://www.parlament.gv.at/PAKT/AKT/SCHLTHEM/SCHLAG/247Geste_der_Verantwortung.shtml
Staatsakt: Bitte um Vergebung (www.katholisch.at)
http://www.katholisch.at/aktuelles/2016/11/16/staatsakt-bitte-um-vergebung
Schönborn bei Staatsakt: „Ich bitte um Vergebung“
http://religion.orf.at/stories/2809670/
"Ich bitte um Vergebung" (Erzdiözese Wien)
Wortlaut der Rede von Kardinal Christoph Schönborn beim Staatsakt "Geste der Verantwortung" am Donnerstag, 17. November 2016 im Parlament.
https://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/53630.html

Mehr Geld für Ex-Heimkinder? http://wien.orf.at/news/stories/2809678/ bzw.: http://ruzsicska.lima-city.de/Mehr_Geld_fuer_Ex-Heimkinder_wien.ORF.at_18.11.2016.pdf

Bittere Vergangenheit Heimkinder als „Menschenmaterial“ für medizinische Versuche (Mitteldeutsche Zeitung) http://www.mz-web.de/panorama/bittere-vergangenheit-heimkinder-als--menschenmaterial--fuer-medizinische-versuche-25118070
 Siehe des Weiteren: http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-42079/04_Wagner_Heime.pdf

Zur Erinnerung:
Die Kirche predigt Wasser und trinkt Wein (Gottfried Schellmann, Der Standard, 11.07.2016) http://derstandard.at/2000040861625/Die-Kirche-predigt-Wasser-und-trinkt-Wein bzw.: http://ruzsicska.lima-city.de/Die_Kirche_predigt_Wasser_und_trinkt_Wein_derStandard_11.07.2016_print.pdf
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17.11.2016 
Schreiduelle im Landtag: Niederösterreich kürzt Mindestsicherung
http://derstandard.at/2000047746890/Schreiduelle-im-Landtag-Niederoesterreich-kuerzt-Mindestsicherung
Emotionaler Staatsakt für missbrauchte Heimkinder mit Widerspruch (Der Standard, Petra Stuiber) http://derstandard.at/2000047754035/Emotionaler-Staatsakt-mit-Widerspruch
Staatsakt für Missbrauchsopfer: „Schande für unser Land“
http://orf.at/#/stories/2367170/
Zitat - Anfang -
Hochrangige Vertreter der Republik und der Kirche zollten bei einem Staatsakt für die Missbrauchsopfer von Heimen der öffentlichen Hand und der Kirche den Betroffenen heute Respekt und Anerkennung. „Was Ihnen widerfahren ist, ist eine Schande für unser Land, und ich stehe hier und schäme mich“, sagte Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) im Parlament.
Den Staatsakt bezeichnete sie als „Geste der Verantwortung. Er kann und soll keinen Schlussstrich unter offene Diskussionen und die Aufarbeitung setzen.“ Es gehe darum, dass staatliche und kirchliche Stellen das Leid der Betroffenen anerkennen und ihre Schuld eingestehen. „Leugnen, verdrängen, vergessen“ sei nämlich über viele Jahre die Devise bei den Verantwortlichen gewesen.

Schönborn: „Wir haben vertuscht“

Der Wiener Erzbischof und Kardinal Christoph Schönborn machte schon vor der Veranstaltung deutlich, dass der Staatsakt alles andere als ein Schlussstrich unter die Missbrauchsthematik sein darf. „Wir haben in der Kirche zu lange weggeschaut“, sagte Schönborn dann im Parlament.
„Wir haben vertuscht, wir haben, wenn Missbrauch bekanntgeworden ist, Leute versetzt und nicht abgesetzt. Für diese Schuld der Kirche stehe ich heute vor Ihnen, und sage, ich bitte um Vergebung.“ Nur die Wahrheit mache frei, so der Wiener Erzbischof. „Die Kirche muss ihr Versagen hier genauso einbekennen. Ich verbeuge mich vor Ihnen und dem, was Sie erlitten haben.“
Auch Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) entschuldigte sich bei den Betroffenen und sprach von einem „Schattenkapitel unserer Geschichte“. Vielen Jugendlichen sei in Heimen „unfassbares Leid“ zugefügt worden. Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) nannte den Staatsakt „ein öffentliches Zeichen der Gesellschaft und ihrer Repräsentanten, dass Missbrauch und Gewalt in dieser Gesellschaft gestern, heute und morgen keinen Platz haben.“ Öffentliche Stellen hätten versagt.

Kritik Betroffener im Vorfeld

Der Staatsakt im Historischen Sitzungssaal des Parlaments, an dem auch zahlreiche Betroffene teilnahmen, wurde bewusst im Vorfeld des internationalen Tages der Kinderrechte angesetzt. Einige tausend Kinder und Jugendliche haben in der Zweiten Republik in Heimen der öffentlichen Hand und der Kirche Leid und Unrecht erfahren und waren brutaler Gewalt, Demütigungen und Missbrauch ausgesetzt.
Von einzelnen Missbrauchsopfern gab es im Vorfeld Kritik an der Veranstaltung, insbesondere von Mitgliedern der Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt. Von „Heuchelei“ war etwa die Rede. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass in vielen Fällen noch immer keine Entschädigungen gezahlt worden und das Thema für etliche Betroffene noch lange nicht abgeschlossen sei. Während des Staatsakts im Parlament kam es dann auch zu Unmutsbekundungen einzelner Betroffener.
Zitat - Ende -
Misshandelte Heimkinder: Mehr als eine Geste gefragt (Der Standard, Petra Stuiber)
http://derstandard.at/2000047749615/Misshandelte-Heimkinder-Mehr-als-eine-Geste-gefragt
Buhrufe bei Staatsakt für misshandelte Heimkinder (heute.at)
http://www.heute.at/news/politik/Buhrufe-bei-Staatsakt-fuer-misshandelte-Heimkinder;art23660,1370280
Parlamentskorrespondenz Nr. 1254 vom 17.11.2016
Bures beim Staatsakt: Manchmal sucht man nach Worten, aber man findet nur Tränen - diese Sprachlosigkeit müssen wir heute überwinden
https://www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR_2016/PK1254/index.shtml
Bischof Küng: Vertuschung von Missbrauch vorbei
http://religion.orf.at/stories/2809463/
Schönborn zu Missbrauch: Kein Schlussstrich für Kirche
http://religion.orf.at/stories/2809527/
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16.11.2016
Kampf um Gerechtigkeit Missbrauchs-Opfer: Kritik an Gutachter (heute.at)
http://www.heute.at/news/oesterreich/noe/chronik/Missbrauchs-Opfer-Kritik-an-Gutachter;art88128,1369379 bzw.: http://ruzsicska.lima-city.de/Kampf_um_Gerechtigkeit_Missbrauchs-Opfer_Kritik_an_Gutachter_www.heute.at_16.11.2016.pdf
Zitat - Anfang -
"Man hat uns als Kinder gebrochen", erzählt Karl Hiess (59). Mit 13 Jahren wurde er im Landesjugendheim in Allentsteig (NÖ) geschlagen und sexuell belästigt. Auch Hubert Blümel (47) wurde mit acht Jahren im Kloster vom armen Kinde Jesus in Maria Enzersdorf (NÖ) vergewaltigt.
Beide Wiener haben eine Entschädigung in Höhe von je 10.000 € erhalten, fordern nun auch einen Ersatz für Verdienstentgang, da sie die von ihnen angestrebten Berufe aufgrund des erlittenen Traumas nicht ausüben konnten.
Doch die Anträge wurden aufgrund von Gutachten des Neurologen Wolfgang Pankl abgelehnt: "Er hat ein paar Fragen standardmäßig runtergespult, unsere Befunde sind teilweise fast ident. Außerdem ist er kein Traumata-Experte", kritisieren die Opfer. Sie wollen jetzt weiter kämpfen.

Zitat - Ende -
"Kardinal-Schlitten" gegen Staatsakt für Missbrauchsopfer:
http://derstandard.at/2000047641312/Kardinal-Schlitten-gegen-Staatsakt-fuer-Missbrauchsopfer
Heimkinder: „Geste der Verantwortung“ im Parlament (orf.at)
http://orf.at/stories/2366897/
Staatsakt "Geste der Verantwortung" kommt langjähriger Forderung der Betroffenen nach (OTS) http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20161116_OTS0121/staatsakt-geste-der-verantwortung-kommt-langjaehriger-forderung-der-betroffenen-nach
Nachlese:
Die Pädophiliedebatte bei den Grünen im programmatischen und gesellschaftlichen Kontext (Zwischenbericht 2013, Institut für Demokratieforschung, Georg-August-Universität Göttingen)
http://www.demokratie-goettingen.de/content/uploads/2013/12/Paedophiliedebatte-Gruene-Zwischenbericht.pdf

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15.11.2016
Missbrauch in Heimen: Weitere Meldungen http://wien.orf.at/news/stories/2808888/ bzw.: http://ruzsicska.lima-city.de/Missbrauch_in_Heimen_Weitere_Meldungen_wien.ORF.at_15.11.2016.pdf
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14.11.2016
Heim: Viele Kinder bekommen Psychopillen 
(Tiroler Tageszeitung vom 18.09.2016, Brigitte Warenski)
http://www.tt.com/panorama/gesellschaft/12021644-91/heim-viele-kinder-bekommen-psychopillen.csp
Trauma Umerziehung - Heimkinder in der DDR - Doku (Veröffentlicht, am 13.11.2016)
Von den über 700 Kinder- und Jugendheimen der DDR waren 150 so genannte Spezial-Kinderheime. Dort herrschten „verschärfte Bedingungen“, wie Freiheitsentzug, Bestrafungen und seelische Grausamkeiten.
https://www.youtube.com/watch?v=7vIVbqSl5LM
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13.11.2016
Missbrauch: Schuld, Sühne, Verzeihung
(Der Standard, Kommentar der anderen, Barbara Helige)

http://derstandard.at/2000047472762/Missbrauch-Schuld-Suehne-Verzeihung bzw.: http://ruzsicska.lima-city.de/Missbrauch_Schuld_Suehne_Verzeihung_derStandard.at_13.11.2016_print.pdf
Folgendes Posting von Gerhard Lichtenauer zu obigem Artikel finde ich besonders Erwähnenswert:
Posting-Zitat - Anfang -
Es gab nie eine Zäsur der Menschenrechtsdelinquenz Österreichs! Das Persilschein-Dauerabo muss aufgekündigt werden.
So wie jetzt, wird dann in 30-40 Jahren die organisierte Verbrechens- 'Begehung durch Unterlassung' von HEUTE, die ungebrochen marodierende Amtspflichtverdrossenheit und Sorgfaltspflichtvergessenheit von Aufsichtsbehörden samt politisch Verantwortlichen ebenfalls der erschlichenen "Verjährlichung" anheim gefallen sein.
Die Massengewalt-Delikte gegen Psyche, Leib und Leben werden trotz Aufzeigens von gefährlichen Missständen, trotz evidenter Schädigungen - häufig mit Todesfolge - trotz Strafanzeigen, trotz Belege durch mehrere Zeugen, trotz Tatsachengeständnisse höchster politischer Repräsentanten, trotz eindeutig nachvollziehbarer und dokumentierter Gesetzesbrüche wieder und wieder keinerlei Konsequenzen nach sich gezogen haben
Posting-Zitat - Ende -
Siehe auch: http://www.kirchen-privilegien.at/vermoegen/mensalgueter-oesterreich/ bzw.: http://kirchenfinanzierung.at/
Staatsakt für Missbrauchsopfer: Zwischen Würdigung und Ausgrenzung
Der Staatsakt der Republik für Missbrauchsopfer soll versöhnen. Doch im Vorfeld gibt es viel Kritik. (Tiroler Tageszeitung)
http://www.tt.com/panorama/gesellschaft/12247462-91/staatsakt-f%C3%BCr-missbrauchsopfer-zwischen-w%C3%BCrdigung-und-ausgrenzung.csp bzw.: http://ruzsicska.lima-city.de/Tirol/Staatsakt_f_Missbrauchsopfer_Zwischen_Wuerdigung_u_Ausgrenzung_13.11.2016.pdf
Verantwortung der Kirche und Opferschutz 
(Sehr guter Artikel, gesehen und empfohlen von Michael Köck, am 13.11.2016)
http://www.zartbitter.de/gegen_sexuellen_missbrauch/Muetter_Vaeter/6550_missbrauch_in_der_kirche.php
 bzw.: http://ruzsicska.lima-city.de/Zartbitter_Koeln_e.V._13.11.2016.pdf
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11.11.2016
Kritik an Staatsakt für Heimkinder
http://wien.orf.at/news/stories/2808200/
Ö1 - Bernd Koschuh - Missbrauchsopfer-Kritik an Staatsakt - 11.11.2016
https://www.youtube.com/watch?v=h4Gfc1sMtnY
Die Parlamentswoche vom 14.11. - 18.11.2016
https://www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR_2016/PK1203/index.shtml
Republik zeigt Geste für Missbrauchsopfer (Die Presse, APA)
http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/5116292/Republik-zeigt-Geste-fur-Missbrauchsopfer bzw.: http://ruzsicska.lima-city.de/Republik_zeigt_Geste_f_Missbrauchsopfer_DiePresse_11.11.2016_print.pdf
(Update, 12-13.11.2016) 
Geplante Durchführung prächtiger Verantwortungssimulation als Nebenkriegsschauplatz psycho-soziologischer Kriegsführung gegen die profitabelst auszubrauchende Untertanenmasse:
 

Seit jahrzehnten keine Verwirklichung von angemessenen Rechtsansprüchen materieller Entschädigung, resp. Herstellung einer ordentlichen existenziellen Grundlage für alle Geschädigten (sic!!!) - Statt dessen dumpfes Gefasel von persönlicher Anerkennung mittels gestikulierenden Verantwortungs- bzw. Entschuldigungszeremonien den Betroffenen gegenüber, noch dazu mit deren angefüttert vorauseilendster Mithilfe als "teilhabende" Statisten an dieser Farce -

Nichts anderes als eine von zahllosen Kniefallkaskaden vor unserer besinnungslos profitierenden Oligarchie, um letzterer mittels ihrer immunisiert korruptest "repräsentativ demokratischen" Abnickerbande (verwirrend als Parlament bezeichnet) kadavergehorsamst immerwährende Einsparungsbereitschaft zu signalisieren - völlig pervers.

Ein tadelloses Musterbeispiel von NLP-verseuchter PR-Propaganda um von der dringlichen Entschädigungsfrage widerlichst abzulenken - Offensichtlicher gehts wohl nicht:
Tausende Geschädigte vegetieren in Armut, während die Tätergemeinde alternativlosest und systemrelevantest Banken rettet und das Volk (=willfährige Untertanenmasse = Kunden) mit dessen vorauseilendst gehorsamster Mithilfe bis zum Verrecken abzockt...

http://ruzsicska.blogspot.com/
(Siehe auch: Wie werden wir mit unserer Mithilfe von den Eliten manipuliert? )


Liebe Die Presse, bitte keine vorauseilende Zensur!

Wäre echt ein super Beispiel von einem Qualitätsmedium, wenn Ihr meine wahrhaftig nachweislich fundierten Postings nicht zensuriert! Nachgerade, wenn Euch so ein wichtiges Thema sowieso nur eine schlappe ungenaue APA-Meldung wert ist...

mfg:
Peter Ruzsicska
http://ruzsicska.blogspot.com/


Missbrauch - Staat und Kirche setzen "Geste der Verantwortung"
https://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/53528.html
Kardinal Schönborn: Kirche wurde durch Skandale verwundet
https://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/53527.html
Ankündigung der SPÖ:
ORFIII Live: Staatsakt "Geste der Verantwortung"
https://spoe.at/termin/orfiii-live-staatsakt-geste-der-verantwortung 
Staatsakt Geste der Verantwortung zur Erinnerung an das Unrecht an Heimkindern am 17. November im Historischen Sitzungssaal im Parlament (OTS)
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20161111_OTS0116/staatsakt-geste-der-verantwortung-zur-erinnerung-an-das-unrecht-an-heimkindern-am-17-november-im-historischen-sitzungssaal-im-parlament
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08.11.2016
Heftige Kritik an Staatsakt für Missbrauchsopfer
(Steffen Arora, Katharina Mittelstaedt; Der Standard)
http://derstandard.at/2000047119787/Heftige-Kritik-am-Staatsakt-fuer-Missbrauchsopfer
 bzw.: http://ruzsicska.lima-city.de/Heftige_Kritik_an_Staatsakt-derStandard.at_08.11.2016_print.pdf

Zitat: "Was in der Folge passiert, liegt außerhalb unseres Verantwortungsbereiches."
 

Herrschaft ist immer kriminell.
Außer prächtigste Szenarios größtärtlichster Heuchelei, gepaart mit hartnäckigster Verantwortungsdiffusion (=plausible deneying; =Konzept zum Vermeiden von Spuren, die einen Sachverhalt forensisch nachweisbar machen, siehe z. B. Wikipedia), sowie ein paar Silberlingen einschließlich gut meinender Alibitherapien (die bisweilen sogar gut wirken) als Einmalabgeltung (gelegentlich zwei- bis mehrmalig für´s ganz lästige Klientel), hat offenbar unsere zwangsfinanziert bestbestallt immunisiert korrupte Abnickerbande - gemeinhin verwirrend als Parlament bezeichnet - für die Crowd ihrer vorsätzlich geschädigten Untertanen mitsamt Altlasten, wie immer zu wenig zu bieten.

Das ist und hat - naturgemäß seit Jahrtausenden - System.


Folgendes Posting von Wolfgang Wanz finde ich im Zusammenhang der PR-Farce des Parlaments besonders erwähnenswert:

"Vergessen Sie endlich die Vergangenheit"

Es geht sicherlich auch darum dass endlich ein Schlussstrich gezogen werden kann, so eine Art "Entschuldung" der Verantwortlichen durch solche Gesten.
Für Nichtbetroffene entsteht dann auch das Gefühl von " was wollen DIE den noch alles, wurden eh schon ins Parlament eingeladen, haben Geld bekommen, Therapiestunden ... irgendwann wird das fad und nervig."
Und eine derartige Stimmung hilft natürlich den Organisationen der ganz ganz großen Koalition der Vertuscher … Sozilogisch alles schon durchgedacht … 


(Siehe auch: Wie werden wir mit unserer Mithilfe von den Eliten manipuliert? )
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06.11.2016
Österreich inmitten: Ehemalige Heimkinder im Parlament 
Erniedrigte und gequälte (Edith Meinhart, profil)
http://www.profil.at/shortlist/oesterreich/oesterreich-ehemalige-heimkinder-parlament-7670103 bzw: http://ruzsicska.lima-city.de/profil_Ehemalige_Heimkinder_im_Parlament_06.11.2016.pdf
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11.10.2016
Verantwortung statt „Geste der Verantwortung“
Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt und Heimkinder kritisieren parlamentarischen „Staatsakt“ zu Missbrauch http://www.betroffen.at/archives/1448
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20161011_OTS0079/verantwortung-statt-geste-der-verantwortung
Zur Erinnerung:
Parlamentsveranstaltung zu Missbrauch: Absage durch NR-Präs. Prammer Zeichen gegen weitere Ausgrenzung (21.02.2013)
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130221_OTS0235/parlamentsveranstaltung-zu-missbrauch-absage-durch-nr-praes-prammer-zeichen-gegen-weitere-ausgrenzung
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14.09.2016 (Update 06.10.2016)
Parlamentarische Anfrage
Dr. Berlakowitsch-Jenewein (FPÖ) an den Sozialminister Alios Stöger (SPÖ)
bez. Presseaussendung von RA Dr. Christian Sailer am 18.12.2013
Heimkinder und Ansprüche nach dem Verbrechensopfergesetz (10218/J)
(Eingelangt: 14.09.2016, Beantwortungsfrist: 14.11.2016)
https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/J/J_10218/index.shtml
Frage: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/J/J_10218/imfname_559343.pdf
Beantwortung am 11.11.2016: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/AB/AB_09770/imfname_571081.pdf
Anmerkung, 14-16.11.2016: Herr Sozialminister Stöger soll sich zuerst aktenkundig machen, bevor er RA Sailer´s Presseaussendung als "eine pauschalierte, oberflächliche Verurteilung und Diskreditierung von medizinischen Sachchverständigen" zurückweist. Er kann z. B. uns dazu befragen (ausreichend Material seit Jahren vorhanden), aber das Parlament nimmt z. B. unseren Antrag bez. eines Treffens mit ihm und dem Justizminister nicht wahr - But the show must go on, on 17.11.2016 - yeah!...
http://ruzsicska.lima-city.de/Pressemitteilung-BuSozA-boykottiert-VOG-18.12.2013.pdf
Standesregeln der Gerichtssachverständigen (2009):
http://www.gerichts-sv.at/download/Standesregeln_2009_10.pdf
Über Dr. Wolfgang Pankl´s spezielle Begutachtungstechniken (heute.at, 16.11.2016):
http://www.heute.at/news/oesterreich/noe/chronik/Missbrauchs-Opfer-Kritik-an-Gutachter;art88128,1369379 bzw.: http://ruzsicska.lima-city.de/Kampf_um_Gerechtigkeit_Missbrauchs-Opfer_Kritik_an_Gutachter_www.heute.at_16.11.2016.pdf

Zitat - Anfang -
"Man hat uns als Kinder gebrochen", erzählt Karl Hiess (59). Mit 13 Jahren wurde er im Landesjugendheim in Allentsteig (NÖ) geschlagen und sexuell belästigt. Auch Hubert Blümel (47) wurde mit acht Jahren im Kloster vom armen Kinde Jesus in Maria Enzersdorf (NÖ) vergewaltigt.
Beide Wiener haben eine Entschädigung in Höhe von je 10.000 € erhalten, fordern nun auch einen Ersatz für Verdienstentgang, da sie die von ihnen angestrebten Berufe aufgrund des erlittenen Traumas nicht ausüben konnten.
Doch die Anträge wurden aufgrund von Gutachten des Neurologen Wolfgang Pankl abgelehnt: "Er hat ein paar Fragen standardmäßig runtergespult, unsere Befunde sind teilweise fast ident. Außerdem ist er kein Traumata-Experte", kritisieren die Opfer. Sie wollen jetzt weiter kämpfen.

Zitat - Ende -
Siehe dazu z. B. die folgenden aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse:
http://ruzsicska.blogspot.co.at/#Heimkinder_damals_u_heute2016
Anmerkungsergänzung, 15.11.2016:
https://www.sozialministerium.at/site/Ministerium/Sozialminister_Alois_Stoeger/
Zitat - Anfang -
Seit Jänner 2016 Sozialminister
Sozialversicherungs-Funktionen
    1995 bis 2004 stv. Mitglied der Generalversammlung VAdöB
    2002 bis 2004 Mitglied im Leistungsausschuss AUVA OÖ
    2005 bis 2008 Mitglied des Vorstandes der OÖ Gebietskrankenkasse
    2005 bis 2008 Obmann der OÖ Gebietskrankenkasse
Zitat - Ende -
Herr Sozialminister Stöger, schon allein auf Grund Ihrer Funktionen können Sie uns niemals den Bären aufbinden, nicht über das seit jahrzehnten wütende umfassend staatlich organisierte Begutachtungsverbrechen ausreichend informiert zu sein - Ihre höheren Beamten wissen alle Bescheid und fast alle schweigen seit Jahrzehnten! -  Zur Erinnerung - z. B. an zeitgemäß wissenschaftliche Begutachtung von Folteropfern: http://ruzsicska.lima-city.de/Istanbul-Protokoll-Tagung-2016/Tagung_Istanbulprotokoll.pdf  
Siehe des Weiteren: http://ruzsicska.blogspot.co.at/#Istanbul-Protokoll-Tagung-2016  
Siehe Erhellendes zur Gutachterthematik im Rahmen der AUVA:
http://www.mandelbaum.at/books/806/7618
Info zur Bürgerinitiative von Franz Fluch (26.06.2015):
https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/BI/BI_00077/index.shtml
http://www.oeziv.org/medien/15062613104016.pdf
Gutachter: Der schäbige Umgang von Versicherungen und Richtern mit Unfallopfern (profil, Edith Meinhart, 9. 5. 2015) http://www.profil.at/wirtschaft/gutachter-umgang-versicherungen-richtern-unfallopfern-5638493
"Alles aus EINER Hand!" Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt und Rosina Toths Kampf um eine Versehrtenrente. Feature von Franz Fluch (Hörbilder Ö1, 05.09.2015):
http://oe1.orf.at/programm/413977
Abrechnung mit der AUVA - Streifzüge (26.10.2009):
http://www.streifzuege.org/2009/abrechnung-mit-der-auva


Div. Anfragen bez. Heimkinder und/oder Verbrechensopfergesetz:

Reform des Verbrechensopfergesetz (10435/J)
https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/J/J_10435/index.shtml 
(Eingelangt: 05.10.2016, Beantwortungsfrist: 05.12.2016)

Vorleistungen für Verbrechensopfer (2322/J)
https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/J/J_02322/index.shtml
(Eingelangt: 02.09.2014, Beantwortungsfrist: 02.11.2014)

Entschädigung nach dem Verbrechensopfergesetz
für Betroffene des Kinderheimskandals in Wien (2093/J)
https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/J/J_02093/index.shtml
(Eingelangt: 10.07.2014, Beantwortungsfrist: 10.09.2014)



Info über Parlamentarische Anfragen allgemein, siehe:
https://www.parlament.gv.at/PAKT/JMAB/
 
 
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Politische Forderungsvorschläge von Peter Ruzsicska zum
2ten. Tag der Begegnung mit der MA-11 am 10.07.2014, 8-12 Uhr
in der Rüdengasse 11, 1030 Wien

Siehe die Forderungsvorschläge im Detail:http://ruzsicska.blogspot.co.at/#04.03.2015
und: http://ruzsicska.blogspot.co.at/#Betroffene
[06.07.2014 - Update: 17.01.2016]
Video dieser Veranstaltung, Veröffentlicht am 22.07.2014 (Vielen Dank an Robert Melzer!):
https://www.youtube.com/watch?v=mwHtsaVlip4

Restitution von Würde Horst Schreiber (Oktober 2015)
Kindheit und Gewalt in Heimen der Stadt Innsbruck
ISBN: 978-3-7065-5517-3
http://www.studienverlag.at/page.cfm?vpath=buecher/buchdetail&titnr=5517
(Buchpräsentation am 18.11.2015, Haus der Begegnung, Innsbruck)
Buchpräsentation-Restitution von Würde-Dr.in Ulrike Paul.Innsbruck-18.11.2015 - YouTube
https://www.youtube.com/watch?v=E6H-CNEgPSw
Jetzt wird geredet - NachtACTiv - Theaterstück - Innsbruck - 29.10.2015
https://www.youtube.com/watch?v=qSjx4Z2ZzbY - Veröffentlicht am 16.01.2016

Vorweihnachtliche Idylle, Kurzdokumentation professionellen Aussitzens des Unrechts von Wiener Kinderheimterrorregimes:
Kundgebung von Ex-Insassen (Hintereingang des Wiener Rathauses, am 18.12.2015) - Denn die einen sind im Dunkeln/ und die andern sind im Licht/ und man siehet die im Lichte/ die im Dunkeln sieht man nicht (Kommentar von Gerhard Männl, http://kind24.co.at/ am 19.12.2015)
http://kind24.co.at/profiles/blogs/denn-die-einen-sind-im-dunkeln-und-die-andern-sind-im-licht-und


Das Systemverbrechen hat nie aufgehört...

- Wohltätigkeit ist das Ersäufen des Rechts im Mistloch der Gnade -
[Johann Heinrich Pestalozzi
(1746 - 1827), Schweizer Pädagoge]


z. B. Kriminelle Machenschaften-Bundessozialamt-Finanzamt-Familienbeihilfe:
folgende Links leider nicht mehr verfügbar (Update, 03.06.2015):
https://www.youtube.com/watch?v=0JxNu6q4f6o (Veröffentlicht, am 20.11.2014)
Teil2: https://www.youtube.com/watch?v=ebQuKXW6yeQ (Veröffentlicht, am 22.11.2014)
Die kriminellen Machenschaften des SMS (ehem. Bundessozialamt) und der damit verbundenen Bürokratie (Unterlassung, Willfährigkeit), sowie die Rolle der Politik sind derzeit vielfältig nachgewiesen und werden zu gegebener Zeit klar und in aller Deutlichkeit veröffentlicht.
02.08.2015: Ein anschauliches Beispiel, wie mit rechtsuchenden nachweislichen Folteropfern des Kinderheimterrorregimes am SMS zeitgenössisch "verfahren" wird. Weitere grauenvolle Dokumentationsergänzungen bezüglich dieses speziellen Kriegsschauplatzes unseres "tiefen Staates" gegen seine Zivilbevölkerung sind naturgemäß zeitnahe zu erwarten -
Österreichs - Heimkinder - politisch Kriminelle - VOG - Ansprüche - 5 Jahre danach! https://www.youtube.com/watch?v=-hOBx2m3Ur0
Detail am Rande: Derzeitiger Leiter des Sozialministerium Service (SMS) Dr. Günther Schuster "kommuniziert" nachweislich, daß angeblich zwei Textstellen innerhalb des Verbrechensopfergesetzes (VOG) existieren, welche die Zuständigkeit des VOG und somit des SMS ehemaligen Heiminsassen gegenüber in Frage stellen sollen, ohne jedoch diese Textstellen ausdrücklich zu benennen!!! Verschiedene dazu befragte unabhängige Juristen/Juristinen - die dieses Gesetz sehr gut kennen (sic!!!) - können keine einzige derartige Textstelle darin gewahren. Z. B. bewirkt eine solchartige Desinformationstechnik (noch dazu über Dritte!!!) durch Herrn Dr. Günther Schuster die zusätzliche und nachhaltige Schädigung von Gesundheit und Rechtsinteressen nachweislicher Folteropfer des Kinderheimterrorregimes... 
Homepage des SMS:http://www.sozialministeriumservice.at/site/Ueber_Uns/Sozialministeriumservice_Zentrale
Zitat - Anfang -
„Es ist die zentrale Aufgabe und Funktion des Bundesamtes für Soziales und Behindertenwesen (Sozialministeriumservice) und damit auch des Bundesamtsleiters, die operative Aufgabenwahrnehmung der Landesstellen und damit die bestmögliche Leistungserbringung an unsere Kunden und Kundinnen durch Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen zu ermöglichen.“
HR Dr. Günther Schuster, Amtsleiter

Zitat - Ende - 

Ein einigermaßen akzeptierbarer Betroffenenstatus ehemaliger Heimkinder, die durch das österreichische Wohlfahrtssystem nachweislich bleibende Schädigungen und wesentliche Benachteiligungen erlitten haben und erleiden, ist derzeit nur durch ein erfolgreiches Durchlaufen eines Prozedurgeflechtes gemäß Verbrechensopfergesetz (VOG) beim Bundessozialamt (BSA), heisst neuerdings Sozialministerium Service (SMS), erreichbar. Gestezahlungen bzw. Entschädigungsanzahlungen welche die Betroffenen durch den Weissen Ring erhielten (gemäß eines bis dato nicht veröffentlichten Vertragskonstruktes von der Gemeinde Wien mit der privaten Opferschutzorganisation "Weisser Ring") stellen zwar ein Schuldeingeständnis dar, sind aber kein in Rechtskraft erwachsener Opfer- bzw. Betroffenenstatus mit laufenden Entschädigungszahlungen.

Für zig-tausende Betroffene ist diese Prozedur beim Bundessozialamt (BSA) bzw. Sozialministerium Service (SMS) nicht realistisch. Sehr wenige Menschen können mit dieser Struktur und dem Procedere beim BSA bzw. SMS umgehen.
(aus dem Email von Peter Ruzsicska an Fr. Mag. Anna Blaschek vom BSA, am 03.12.2013):
"Ich und alle ehemaligen Heimkinder, welche mir persönlich bekannt sind, haben seit vierzig Jahren niemals darüber sprechen können, was uns in den Einrichtungen der Jugendwohlfahrt widerfuhr. Schon alleine deshalb, weil es für uns gar keine oder zumindest keine ausreichende gesellschaftliche Akzeptanz gab und auch bis heute kaum gibt. Erst Ende 2010, als ich mich an die KjA (Kinder- und Jugendanwaltschaft) wandte, konnte ich mich entsprechend artikulieren, was auch einige andere ExInsassen aus den entsprechenden Anstalten taten. Viele von uns, welche sich nicht artikulieren konnten bzw. auch heute nicht können, sind besonders benachteiligt, weil sie durch das schwierige Procedere beim Bundessozialamt gemäß Verbrechensopfergesetz nicht durchdringen können."

Bezüglich erfolgreicher Entscheidung sind wir im wahrsten Sinne des Wortes auf die Folter gespannt, u. a. nicht nur deshalb, weil das Bundessozialamt (Sozialministerium Service) unsere Verfahren erstreckt und auch z. B. durch seine eigene Begutachtungstätigkeit mittels eigener Gutachterabteilung u. a. keine Rücksicht auf psychotraumatologische und bindungspsychologische Erkenntnisse nimmt, welche jedoch schon seit jahrzehnten Stand der Wissenschaft sind.

Für mich stellt sich diese Prozedur beim BSA bzw. SMS zur Erlangung des rechtskräftigen Opfer- bzw. Betroffenenstatus als Selektionsprozedur, ja als Selektionsinstrument (Selektionsmechanismus =Auslesemechanismus) dar.
Der Stress, welcher gemäß unseres Umgangs mit BSA, SMS, Weisser Ring und div. Kommissionen auf uns einwirkt, beschert uns u. A. auch nachweislich zusätzliche gesundheitliche Probleme und naturgemäß Retraumatisierungen aller Art, welches den Kanon jarhundertelanger Verherrschaftung und Fundamentalentrechtung nahtlos fortführt.


Siehe dazu folgendes erstaunliches Interview mit dem Präsidenten des Weissen Rings:
___
Transkript eines ORF-OE1-Interviews mit Dr. Udo Jesionek
(vermutlich zwischen 16-18.07.2012 durchgeführt).
Peter Ruzsicska, den 29.08.2014 (MP3 vorhanden [0001CBD9.MP3],

Artikel im Internet nicht mehr auffindbar: http://laos.orf.at/missbrauch).

Sprecherin:
Missbrauchsopfer aus Heimen können über das Verbrechensopfergesetz Ansprüche
an das Bundessozialamt stellen. Die Möglichkeit soll nun verstärkt genutzt werden, sagt
der Präsident des Weissen Rings Udo Jesionek.

Udo Jesionek:
Wir werden ab jetzt allen Opfern, die sich an uns wenden, im Rahmen der Rechtsberatung - die sie ja haben - darauf hinweisen, daß sie unter Umständen solche Ansprüche haben können.

[Anmerkung: Siehe Dissertation von Torsten Otte, 1998
http://ruzsicska.blogspot.co.at/p/kommissionsakrobatik.html#20.08.2014 ]

Sprecherin:
Den Nachweis, daß es einen Anspruch auf eine Pension gibt, muß das Missbrauchsopfer erbringen.

Udo Jesionek:
Das muß natürlich dann auch bewiesen werden. Es muß bewiesen werden, daß ... sie tatsächlich wegen des damaligen Missbrauchs nicht in der Lage waren, eine adäquate Arbeit, die ihnen ein entsprechendes Einkommen verschaffen hätte, anzunehmen.

Sprecherin:
Gutachten Krankengeschichten und andere Beweisdokumente müssen vorgelegt werden. Ein Anwalt ist zwar nicht notwendig, aber auf Grund der Umfangreichen Dokumentation hilfreich. Warum man beim Weissen Ring bisher nicht daran gedacht hat, Opfern den Weg zum Bundessozialamt zu empfehlen, erklärt Jesionek so.

Udo Jesionek:
Wahrscheinlich haben wir auch nicht gedacht, weil unsere Tätigkeit im Weissen Ring auf Grund des Vertrags mit (ah) der Gemeinde Wien und dem Bund sag´ma reduziert auf Therapie, was mir ganz wichtig ist, daß die Opfer einmal Therapie bekommen, und zwar, soweit sie´s brauchen - auch länger - und auf eine Grundsätzliche Entschädigung, ... die niemals den Schaden wirklich gutmachen kann, aber eine symbolische Entschädigung - so zwischen fünf und fünfundzwanzigtausend Euro.

[21.09.2015, Anmerkung: Bezüglich der Thematik des hier von Herrn Dr. Jesionek angesprochenen Vertrages mit gemeinde Wien, Bund und Weisser Ring siehe:
http://ruzsicska.blogspot.co.at/p/kommissionsakrobatik.html#21.09.2015 ]
[19.11.2014, Anmerkung - Herzlichen Dank an Robert Melzer für die Ermittlung folgender Info: 
Auch dem Präsidenten des Weissen Rings Udo Jesionek scheint z. B. hinsichtlich traumatologischer Fragestellungen die Bedeutung des Verbrechensopfergesetzes (VOG) zumindest seit 2008 nicht gänzlich unbekannt zu sein!!!: http://www.kompetenzzentrum-opferhilfe.at/recht/images/pdf/viktimologie/Judikatur_Traumaschaeden_5_2008.pdf bzw.: http://ruzsicska.lima-city.de/WR/Judikatur_Traumaschaeden_5_2008.pdf ] 

Sprecherin:
Eine verjährungsfrist für Ansprüche nach dem Verbrechensopfergesetz gibt es übrigens nicht. Beim Bundessozialamt heißt es, man sei auf weitere Anträge von Missbrauchsopfern vorbereitet. Jeder Fall werde individuell geprüft und so rasch wie möglich erledigt. Besteht ein Anspruch nach dem Verbrechensopfergesetz, werde ein fiktives Gehalt, daß das Opfer erzielen hätte können errechnet und die Differenz als Pension ausbezahlt.
___


Zur grundsätzlichen Problematik von Gutachten im psychotraumatologischen Umfeld:
Ferdinand Haenel - 
Zur Begutachtung psychisch reaktiver Traumafolgen in aufenthaltsrechtlichen Verfahren (2003)  http://www.stasiopfer-rente.de/studie/studie-05.pdf
Standards zur Begutachtung psychisch reaktiver Traumafolgen
(in aufenthaltsrechtlichen Verfahren)
seit 2003-2004
:
http://www.aerzteblatt.de/down.asp?typ=PDF&id=995
Überarbeitete Fassung (2012) mit Berücksichtigung des Istanbul-Protokolls:
http://sbpm.web-com-service.de/downloads/SBPM_Standards_und_Curriculum_2012.pdf
Siehe des Weiteren: http://www.sbpm.de/
http://ruzsicska.lima-city.de/Trauma/SBPM_Standards_und_Curriculum_2012.pdf

Deutsche Traumafolgekostenstudie (Universitätsklinikum Ulm, 2012):
http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/wp-content/uploads/2014/10/Publikat_Deutsche_Traumafolgekostenstudie_final_2.pdf
http://ruzsicska.blogspot.co.at/p/wissenschaftliche-aufarbeitung.html#Begutachtung

Siehe dazu Klartext von RA Dr. Christian Sailer zur derzeitigen Situation in Österreich:
Bundessozialamt boykottiert Verbrechensopfergesetz:
http://victimsmission.com/wp-content/uploads/2013/12/Pressemitteilung-BuSozA-boykottiert-VOG-18.12.2013.pdf

bzw.:
http://ruzsicska.lima-city.de/Pressemitteilung-BuSozA-boykottiert-VOG-18.12.2013.pdf
http://ruzsicska.blogspot.co.at/p/wissenschaftliche-aufarbeitung.html#Rechtliches
Siehe des Weiteren:
Reinhard Sieder, Michaela Ralser (Hrsg.) Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften 1 & 2/2014 Die Kinder des Staates/Children of the State http://www.studienverlag.at/page.cfm?vpath=buecher/buchdetail&titnr=5334
ISBN: 978-3-7065-5334-6  Umfang: 376 Seiten  Reihe: Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften Band: 1+2/2014

„Die Kinder des Staates“ Die Zeitschrift (Buchrezension, 16.02.2015)
http://www.diezeitschrift.at/content/die-kinder-des-staates
Die Kinder des Staates-Teil 1-Eröffnung,R.Sieder,M.Ralser-25.11.2014
https://www.youtube.com/watch?v=sliuwQX3_Gc
Die Kinder des Staates-Teil 2-Anna Bergmann,Michaela Ralser-25.11.2014
https://www.youtube.com/watch?v=WFRMoEpk0Xc
Die Kinder des Staates-Teil 3-N.Bischof,R.Sieder,G.Wolfgruber,25.11.2014
https://www.youtube.com/watch?v=gqf96J7zBFQ
Stellungnahme (28.11.2014) der Heimkinder-Altiv-Community zur Buchpräsentation "Die Kinder des Staates": http://ruzsicska.lima-city.de/SHG/an_ralser_1.pdf
Siehe dazu auch diesen wissenschaftlichen Klartext bez. Bindungspsychologie und Psychotraumatologie:
Gahleitner, Silke Birgitta & Oestreich, Ilona (2010). »Da bin ich heute krank von«. Was hilft ehemaligen Heimkindern bei der Bewältigung ihrer Traumatisierung? Im Auftrag des Rundes Tisches Heimerziehung. Berlin: Runder Tisch Heimerziehung. http://www.gahleitner.net/download/Gahleitner-Oestreich_2010_Da-bin-ich-heute-krank-von.pdf
Beweiskräftige Publikationsliste von Prof. Dr. phil. Silke Birgitta Gahleitner:
http://www.gahleitner.net/deutsch/D4_Publikationen.html
Siehe Überblicksvideo der gegenwärtigen strukturellen Gewalt gegenüber rechtsuchenden Betroffenen (von Robert Melzer veröffentlicht am 23.08.2014):

Das Netzwerk der "Aufklärer" und "Entschädiger" in Österreich! https://www.youtube.com/watch?v=eHGT46RnJ1I
Speakers´Corner-Bürgerinitiative Kinderrechte-05.09.2014-Wien
https://www.youtube.com/watch?v=UfMkucgw24Y
Willkürliche Pathologisierung durch vorauseilendst vollstreckende Gutachter auch in D:
Gustl Mollath - UNZENSIERT - Die Brandrede vom 06.09.2014 in Gießen!
http://www.youtube.com/watch?v=Ly1cnGcxasU
Prof. Dr. med Dr. phil. Dieckhöfer klärt über Psycho-Gutachten und Falsch-Begutachtung auf! (06.09.2014) https://www.youtube.com/watch?v=PzQzmenIVdw
Strukturen in der Justiz und im Gutachter(un)wesen - Prof. Dr. Aris Christidis
http://www.youtube.com/watch?v=mNmPuIUy1jY
Die Gutachterrepublik - Wenn Rechtsprechung privatisiert wird 
(Veröffentlicht am 16.06.2015) https://www.youtube.com/watch?v=0axhvLi11nw
Unvollständige Sammlung von beweiskräftigen wissenschaftlichen Dissertationen, Diplomarbeiten und Publikationen, welche laufend ergänzt werden, siehe:
http://ruzsicska.blogspot.co.at/p/wissenschaftliche-aufarbeitung.html#Dissertationen

Die Jenigen, welche sich bei den Kommissionen meldeten und durch sie verarbeitet wurden, stellen nicht einmal zwei Prozent der tatsächlich Betroffenen dar, von vorsichtigst kolportieten einhunderttausend von 1945-1990. Tatsächlich sind es viel mehr in Österreich. Es gibt ferner keine Statistik, über die Anzahl der Todesopfer in diesem Zusammenhang. Eine unbekannte Anzahl von ehemaligen Heiminsassen befinden sich derzeit z. B. in div. Haftanstalten und Psychiatrien.

Außerdem werden gegenwärtig eine unbekannte Anzahl ehemaliger
Heiminsassen im Bereich der Arbeitsmarktverwaltung (AMS), der sog. "Sozialhilfe"
und der euphemistisch bezeichneten "Bedarfsorientierten Mindestsicherung",
welche als die österreichische Abart von Hartz IV in Deutschland zu verstehen ist,
mittels verfassungs- und menschenrechtsbrechender Sperrpraxis von Hunger und
Obdachlosigkeit, sowie den Verlust der Krankenversicherung, ständig bedroht.
Siehe Details: http://www.soned.at/  http://ruzsicska.blogspot.com/p/zwangsarbeit.html

Siehe des Weiteren:
- Mahnwache Dortmund vom 11.8.2014 mit dem Vortrag von Ralph Boes zum Grundeinkommen: https://www.youtube.com/watch?v=fmNHIKsrRKI&feature=youtu.be&t=8m20s
- Ralph Boes - In welcher Welt leben wir und in welcher Welt wollen wir leben?
https://www.youtube.com/watch?v=KXAI878tgJM
http://www.buergerinitiative-grundeinkommen.de/brandbrief/BUKA-berichte-ereignisse.htm
- Hartz IV: Sanktion der Existenz (Veröffentlicht am 05.06.2014)
Interview mit Inge Hannemann ( http://altonabloggt.com/ )
https://www.youtube.com/watch?v=lknnhf3A0KM

- Georg Schramm: Lebenserwartung und Kosten von Arbeitslosen (Veröffentlicht am 27.03.2014) https://www.youtube.com/watch?v=JdKE5FU4uo8

Besonders in diesem Szenario werden Alleinerziehende Personen mit Betreuungspflichten
zusätzlich von der MA-11 mit willkürlichen und daher menschenrechtsbrechenden Kindeswegnahmen konfrontiert. Siehe Details: http://kind24.co.at/

Damit werden unterm Strich hauptsächlich wirtschaftliche Interessen gnadenlos bedient.
Ist das als Aufarbeitung zu verstehen?


Volksanwaltschaft ortet Missstände in Kinderheimen (12.05.2014-01.06.2014)
Das Verbrechen hat nie aufgehört und wird gnadenlos mittels struktureller Gewalt fortgesetzt...

http://ruzsicska.blogspot.com/p/hot-news.html#12.05.2014
In den Fängen des Jugendamtes
Die ganze WOCHE, Ausgabe Nr. 27/2014 vom 01.07.2014:
"Die Macht unserer Jugendämter scheint grenzenlos. Bereits bei geringen Auffälligkeiten wird Eltern die Obsorge für ihre Kinder entzogen..."
http://www.ganzewoche.at/inhalte/artikel/?idartikel=7210%2FIn-den-Faengen-des-Jugendamtes
Pressekonferenz von Victims Mission, den 23.06.2014 (Ausschnitt):
Kinder als Ware – Übt Jugendwohlfahrt Gewalt gegen Kinder aus?
https://www.youtube.com/watch?v=hYIDE5c7fQQ

Gesamtmitschnitt dieser Pressekonferenz:
http://www.youtube.com/watch?v=_ZmRMLJjmoU
http://victimsmission.com/

Podiumsdiskussion Töchter ohne Väter (26.03.2014):
Diskutanten: Univ.Prof.Dr. Johann Missliwetz, Dr. Alexander Krasser, Frau Claudia Aschenbrenner als Betroffene. Moderation: Dr. Hannes Berger.

http://www.reflex.at/~michael.strauss/downloads/weltmuseum.mp3
http://kind24.co.at/events/podiumsdiskussion-tochter-ohne-vater
Petition - Stoppt die Willkür der Jugendämter:
https://www.openpetition.de/petition/online/stoppt-die-willkuer-der-jugendaemter
Siehe des Weiteren:
http://ruzsicska.blogspot.co.at/p/hot-news.html#17.01.2013%20Nachlese
http://ruzsicska.lima-city.de/Vortrag_Ruzsicska_12.03.2014a.pdf
Siehe auch folgende unvollständige jedoch deutliche Beleuchtung von Verflechtungen zwischen Staat und Kirche: http://www.youtube.com/watch?v=3QmLL8Ci9lc
Mea Maxima Culpa-Stille im Haus des Herrn -
Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche (2012):
http://www.youtube.com/watch?v=klxdJ5izA8o
"Jugendamt fängt Kinder"-Bürgerinitiative Kinderrechte-23.07.2014-Wien:
(Veröffentlicht am 24.07.2014) https://www.youtube.com/watch?v=Rk-iVgunLr0

Speakers`Corner-Wien-03.10.2014-Bürgerinitiative Kinderrechte:
Thema Sachwalterschaft -  https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=kx-MNeaYMhg#t=2524
Bürgerinitiative Kinderrechte-Die Sachwalterschaft- 07.11.2014:
https://www.youtube.com/watch?v=2Ymyn7yAr6o

Hungerstreik (BIK) 13.05. bis 27.05.2015
http://kind24.co.at/forum/topics/hungerstreik-will-jemand-mittun?xg_source=activity
http://wienerhungerstreik.blogspot.co.at/
Artikel von Gerhard Männl in der Wiener-Zeitung, am 26.05.2015:
http://www.wienerzeitung.at/meinungen/leserforum/753653_Das-Ende-eines-Hungerstreiks-oder-Oesterreich-kennt-keinen-Sorry-Tag.html
 



  
Daher folgende Forderungsvorschläge (Update, 04.03.2015):
 




  • Entschlüsselung des MA-11 Stammdatenblattes des Regressaktes hinsichtlich sämtlicher Kostenschlüssel der Tagessätze bzw. monatl. Zahlungen (z. B.: Vol3, Orga, Regr., etc...).
    - Gemäß des Telefongespräches von Peter Ruzsicska mit Herrn Mag. Josef Hiebl vom 26.05.2014 um 10:10 Uhr, bis heute unbeantwortet...
    Im Oktober 2014 Teilte mir Herr Mag. Hiebl telefonisch mit, daß die Kostenschlüssel nicht eruierbar seien...


  • Völlige Offenlegung sämtlicher Finanzierungen und Zahlungen an
    Heime und jedweder Kinderverwaltungsorganisationen von Gemeinde Wien und kirchlichen Institutionen der Vergangenheit und Gegenwart, staatlich und privat, sowie deren Verflechtungen im gesamten Bundesgebiet.


  • Der Stadtschulrat für Wien verweigert seit Jahren konsequent Akteneinsicht, daher ist Akteneinsicht politisch dringenst erforderlich - Direkt an Bürgermeister Häupl: Offenlegung sämtlicher Akten der Lehrer und Verantwortlichen.




  • Lebenslange Steueramnestie für alle Betroffene.


  • Unbürokratische anonyme Therapie, volle Kostenübernahme von der
    Gemeinde Wien, kirchlichen Institutionen bzw. sämtlichen Verursacherinstitutionen, ohne Dokumentation und Datenweiterleitung an PVA, WGKK etc....
________________________________________
 
Buchpräsentation "Die Kinder des Staates"
Dienstag, 25. November 2014, 19:00 Uhr
Senatssaal der Universität Wien, Haupteingang, Universitätsring 1, Stiege 2, 1. Stock, 1010 Wien
http://www.studienverlag.at/page.cfm?vpath=termine&genericpageid=22653
http://kalender.univie.ac.at/einzelansicht/?tx_univieevents_pi1[id]=11068&tx_univieevents_pi1[page]=3
Die Kinder des Staates-Teil 1-Eröffnung,R.Sieder,M.Ralser-25.11.2014
https://www.youtube.com/watch?v=sliuwQX3_Gc
Die Kinder des Staates-Teil 2-Anna Bergmann,Michaela Ralser-25.11.2014
https://www.youtube.com/watch?v=WFRMoEpk0Xc
Die Kinder des Staates-Teil 3-N.Bischof,R.Sieder,G.Wolfgruber,25.11.2014
https://www.youtube.com/watch?v=gqf96J7zBFQ
Die Ausdehnung staatlicher Kontrolle über die Erziehung der Kinder durch ihre Eltern wurde seit den 1890er Jahren mit den Argumenten der Eugenik bzw. der Rassenhygiene durchgesetzt. Die Beiträge des Bandes nehmen vor allem jene Wissenschaften in den Blick, die dies ermöglicht und gefordert haben: Psychiatrie, Heilpädagogik und Entwicklungspsychologie. Sie zeigten ein starkes Eigeninteresse, sich im Schatten des Staates als Gatekeeper des „Lebenswerts“ zu etablieren. Als kategorisierende, diagnostizierende und in das Leben eingreifende, im „Dritten Reich“ sogar tötende „Lebenswissenschaften“ hatten sie Anteil an der strukturellen Gewalt aller modernen Fürsorgepolitik und Fürsorge-erziehung. Ihr Anteil war die epistemische Gewalt, mit der sie die Grenze zwischen Normalität und Abweichung zogen und „wertvolles“ von „wertlosem“ Leben unterschieden.
Programm:
Begrüßung: Wolfgang Schmale (Vizedekan)
Vorstellung der Publikation durch die AutorInnen:
Michaela Ralser (Univ. Innsbruck)
Reinhard Sieder (Univ. Wien)
Anna Bergmann (Univ. Innsbruck/Europa-Univ. Viadrina, Frankfurt/Oder)
Nora Bischof (Univ. Innsbruck)
Gudrun Wolfgruber (FH Campus Wien)
Was ist zu tun?
Abschließende Bemerkungen (M. Ralser/R. Sieder)

Abstracts: http://www.univie.ac.at/oezg/OeZG141&2.html

Stellungnahme (28.11.2014) der Heimkinder-Altiv-Community zur Buchpräsentation "Die Kinder des Staates": http://ruzsicska.lima-city.de/SHG/an_ralser_1.pdf

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krieg-gegen-kinder
Das künstlerische Recherche-Projekt
KRIEG GEGEN KINDER
stellt sich an den Innovations-preistagen der IG Kultur Wien am 17.+18.10.14 im WUK vor. (http://www.igkulturwien.net/innovationspreis/news/)





Krieg gegen Kinder
(http://mediencontent.at/krieg-gegen-kinder/ausstellung-krieg-gegen-kinder-verlaengert/)
ist ein Projekt zur Untersuchung und Sichtbarmachung der institutionalisierten Gewalt gegen Kinder in den Wiener Erziehungsheimen nach dem 2. Weltkrieg. Das Projekt basiert auf der Zusammenarbeit zwischen jungen KünstlerInnen und ehemaligen Betroffenen der Heimerziehung und versteht sich als eine künstlerische Spurensicherung, Analyse und Stellungnahme im Hinblick auf die menschenverachtenden Vorgänge innerhalb der Kinder- und Jugendfürsorge. Die Arbeiten und Auseinandersetzungen beziehen Position gegen die vorherrschende Praxis der Verschleierung von Fakten im Bezug auf die Systematiken totaler Institutionen.
(http://artormore.blogspot.co.at/2014/01/krieg-gegen-kinder-verlangerung.html)

Der Katalog Innovationspreis-Initiative liefert einen Überblick über alle Projekte des Wettbewerbs: http://www.igkulturwien.net/blaetterkataloge/innovationspreis14-wien/
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tom waibel dr. philosophie
http://www.artormore.blogspot.com
you can't be neutral on a moving train

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Ein deutliches Beispiel für sämtliche Tatorte des Kinderheimterrorregimes:
Wilheminenberg 1954, Copyright © Bernd Rantscheff


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1.6.2014 - 31.5.2017
Ass.-Prof. Dr. Brigitte Lueger-Schuster
Fakultät für Psychologie, Institut Angewandte Psychologie: Gesundheit, Entwicklung, Förderung
Wiener Heimstudie http://heimstudie.univie.ac.at/home/
Statement, Peter Ruzsicska: 23.08.2014
Zur Heimstudie, gemäß unseres Treffens am 20.08.2014 mit den Studienbetreibern, hat Michael Köck im Wir-Heimkinderforum ein Statement verfasst, welchem ich mich vollinhaltlich anschließe:

Zitat - Anfang -
Donnerstag, 21. August 2014, 17:14 
Re: universitätsstudie wien
Liebe Forumfeunde,

ich war gestern mit ein paar Mitbetroffene in der Uni Wien bei Frau Ass. Prof. Dr. Lueger-Schuster. Als Conclusio veröffentlichte die Uni im Studientagebuch folgenden Eintrag:

Heute fand ein Treffen mit einer Delegation von VertreterInnen der Initiative "Wir Heimkinder", ehemaligen Heimkindern des Kinderheims Wimmersdorf und dem Blogger und ehemaligen Heimkind Peter Ruzsicska statt.

Bei diesem Treffen ging es um einen Informationsaustausch, bei dem Bedenken und Anregungen vonseiten ehemaliger Heimkinder besprochen wurden und für das Forschungsteam wichtige Punkte zur Berücksichtigung bei der Studiendurchführung erörtert wurden. Bei dieser Gelegenheit wurden auch vonseiten des Forschungsteams unter der Leitung von Dr. Brigitte Lueger-Schuster Informationen zum Ablauf und zur Verortung des Projekts vorgestellt und erläutert.

Das Forschungsteam bedankt sich herzlich bei der Delegation und steht für Fragen zum Projekt jederzeit gerne zur Verfügung.

Nach einmal "drüberschlafen" bin ich nicht ganz davon überzeugt, dass die neue Studie eine Gefahr der neuerlichen Re-Traumatisierung ausschließen kann. Meiner Meinung nach sollen nur solche Personen daran teilnehmen die so gefestigt sind, dass eine neuerliche Re-Traumatisierung nicht stattfindet. Wer bedenken hat und trotzdem teilnehmen will soll zu aller erst auf seine Bedenken und Ängste hinweisen damit niemand in die Gefahr einer Re-Traumatisierung gerät. Da wir alle unsere Geschichte schon mehrmals bei den verschiedenen Ämtern und Behörden sowie den Weißen Ring darlegen mussten, wir dadurch nicht zur Ruhe kommen sehe ich das mit gemischten Gefühlen. Einerseits ist es gut das von der Wissenschaft etwas getan wird, anderseits gibt es sicher andere Möglichkeiten solch eine Studie zu Erstellen.
Da wir ja fast alle in psychologischer Betreuung sind, schlage ich vor, dieses Thema mit den Psychologen eurer Wahl zu besprechen bzw. holt euch so viele Informationen als möglich und dann entscheidet selbst ob ihr daran teilnehmen wollt oder nicht.


Lg. Michael
Zitat - Ende -

Zum Thread der laufenden Diskussion im Wir-Heimkinder-Forum:
http://www.wir-heimkinder.at/index.php?page=Thread&threadID=6900

YouTube-Video
S.H.G.-Prof.Dr. Lueger Schuster-Wiener Studie-Diskussion- 25.08.2014
(Veröffentlicht, am 28.08.2014): https://www.youtube.com/watch?v=h78SPQQHAUw
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Transparenzgesetz statt Amtgeheimnis - Jetzt!
http://www.transparenzgesetz.at/ ________________________________________

Ab 07.07.2014 gestattet sich meine Person, ihre Rubrik "HOT NEWS" nicht mehr zu aktualisieren. Naturgemäß belasse ich den Inhalt zu Dokumentationszwecken unverändert. http://ruzsicska.blogspot.co.at/p/hot-news.html

Siehe auch:
Navigationshilfe im Obrigkeitsdschungel (=Herrschaftsgehege) bzw. Tips zur Hindernisbewältigung im Kommissions- und Amtsdschungel, speziell für ehemalige Heiminsassen:
http://obrigkeitsdschungel.blogspot.co.at/

Allgemeine Beweisinformation bez. des Kinderheim Wimmersdorf:
http://beweisinformation-wimmersdorf.blogspot.co.at/
Kommissionsbericht (ab 13.10.2013)
verfasst von ehem. Zöglingen des Kinderheim Wimmersdorf:
http://kommissionsbericht-wimmersdorf.blogspot.co.at/
bzw.:
http://ruzsicska.lima-city.de/Kommissionsberichte/Kommissionsbericht-Wimmersdorf_2013_Kapitel_1-3_28.10.2013.pdf
 
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Vor dem Haupteingang der ehem. Wiener Kinderübernahmestelle, am 10.01.2012


Während die Kundigen der Unheilkunde ihr Heil mit beschränktester Haftung verkünden,
lukrieren die Kundigsten der Unheilkunde ohne zu künden und ohne zu haften.



Doch selbst das "Stiefelschwarz der Präfektur" ( © Thomas Bernhard) erglänzt nicht ewig...

Hofknicks:
 Rusitschker  __________________________________________________________________
28.07.2013 - 31.05.2014

Warum und wozu Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft?

Da die notwendige und umfangreiche Ermittlung von Beweismaterialien (z. B. Ersuchen um Akteneinsicht nach AVG - Allgemeines Verwaltungsverfahrensgesetz) bei den zuständigen Stellen nicht immer oder nur zum Teil erfolgen kann - z. B. auf Grund datenschutzrechtlicher Argumentationen von Sachzwängen (=automatischer Täterschutz!!!) -, ist es daher notwendig, Institutionen bzw. Täter/Mittäter bei der Staatsanwaltschaft anzuzeigen, um somit die Parteienstellung zu verwirklichen und dadurch umfangreiche Akteneinsicht zu erlangen.
Vorausgesetzt, die Staatsanwaltschaft akzeptiert die Anzeige.
Da die Staatsanwaltschaften in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Anzeigen bez. Menschenrechtsverletzungen einfach nicht akzeptier(t)en - aus welchen Gründen auch immer -, ist es zusätzlich notwendig, wenn möglichst viele Anzeigen bei den Staatsanwaltschaften einlangen, dadurch kommen die Staatsanwaltschaften in einen öffentlichen Argumentationsnotstand, wenn sie weiterhin zahlreiche Anzeigen nicht akzeptieren, welche z. B.  eine Strafverfolgung nahelegen...

Zusätzliche Info (Herzlichen Dank an Helmut Nigg!!!), den 19.02.2014:
Da die fundamentalen Menschenrechte in Österreich nicht verjähren (gemäß Europäischer Menschenrechtskonvention - EMRK), muß aber dennoch zur Prüfung von Menschenrechtsfragen der Verfassungsgerichtshof befasst werden. Allerdings erst nach entsprechendem Urteil (bzw. Beschwerdekette) innerhalb des nationalen Instanzenzuges und unter Einbeziehung der entsprechenden Fristen. - Siehe Korrespondenz von Helmut Nigg mit dem Parlament und der Bundespräsidentschaftskanzlei:
http://ruzsicska.lima-city.de/Verjaehrungsfrage_19.02.2014.pdf
Details zu erfahren bleiben den Rechtssuchenden naturgemäß verborgen, bis auf den Hinweis, jene mögen die interessante Homepage des Verfassungsgerichtshofes (VfGH) besuchen, um sich hinsichtlich einer Bescheidbeschwerde oder eines Individualantrages kundig zu machen... http://www.vfgh.gv.at/

Vorgangsweise bez. Offizialdelikten (Offizialdelikt = Die Strafverfolgungsbehörden müssen von sich aus mit der Strafverfolgung tätig werden):

1. Anzeige bei der Staatsanwaltschaft.
Bei Ablehnung bzw. Fortführungsvorschlag (= Nicht direkte Verfolgung des/der Offizialdelikt(e)s) seitens der Staatsanwaltschaft sodann
2. Beschwerde innerhalb der Frist (Anzeige) bei der Oberstaatsanwaltschaft.
Bei Ablehnung bzw. Fortführungsvorschlag (= nicht direkte Verfolgung des/der Offizialdelikt(e)s) sodann
3. Beschwerde innerhalb der Frist beim Bundesministerium.
Nicht vergessen, folgenden Satz der Beschwerde anzufügen (!!!):
Ich beantrage, daß das Bundesministerium für Justiz als Aufsichtsbehörde in Bescheidform entscheidet.
4. Beschwerde innerhalb der Frist beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) gemäß des Bescheides vom Bundesministerium für Justiz.

Wenn auch das erfolglos bleibt sind diesbezüglich alle innerstaatlichen justiziellen Beschwerdemöglichkeiten ausgeschöpft.

Es empfiehlt sich, diese Beschwerdekette zumindest weitgehend auszuschöpfen, da die Klagsperson in späteren Zeiten nicht dahingehend totschlagbeargumentiert werden kann, sie hätte den Instanzenzug der Anzeige und Beschwerde nicht zur Gänze ausgeschöpft....


Siehe dazu z. B. meine Beschwerde an das Bundesministerium für Justiz, Wien:

An das Bundesministerium für  Justiz
Museumstraße 7
1070 Wien

Peter Ruzsicska                                                                          Wien, den 26.11.2013
Wiesengasse 32/3/2
A-1090 Wien
Email: peter.ruzsicska@gmx.at
http://ruzsicska.blogspot.com/

Betreff: Beschwerde bezüglich nicht-Strafverfolgung der Staatsanwaltschaften und Oberstaatsanwaltschaft von Offizialdelikten jahrzehntelanger Menschenrechtsverbrechen
(gemäß: 206 St 235/13h-1, 201 St 215/13f-1, 201 St 214/13h-1)

Z. B. So wird das größte Verbrechen der 2. Republik bis heute nahtlos fortgesetzt:

Die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) ist seit 1958 von Österreich unterzeichnet und befindet sich seit 1964 im Verfassungsrang.
Verfassungsrang bedeutet im Klartext, daß die gesamte Gesetzgebung ausnahmslos der Verfassung unterstellt ist UND sämtliche nationalen Gesetzte der Menschenrechtskonvention untergeordnet sind
- Dadurch sind auch sämtliche nationalen Gesetzestexte null und nichtig, welche der Verwirklichung des fundamentalen Menschenrechts entgegenwirken bzw. letzteres auch nur relativieren.

In sämtlichen Artikeln des EMRK gibt es außerdem keinen Text, welcher z. B. mittels Verjährung die fundamentalen Menschenrechte ausser Kraft setzt, sowie letztere relativiert.
Z. B. die Gesetzgebung, die Exekutive, sowie Staatsanwaltschaften mögen zeigen, wo z. B. in den Artikeln, welche Folter und Sklaverei thematisieren, Verjährungseinschränkungen diese Artikel außer Kraft setzen bzw. auch nur relativieren.

Das ist nicht hinnehmbar:

Die derzeitige Handhabung von z. B. Verjährung gemäß vorausgehender Gesetzgebung, welche auch noch unsere gültige Verfassung ignoriert, stellt sich z. B. für mich als ein eindeutiges Menschenrechtsverbrechen dar und zwar mit der Gesetzgebung selbst. Tatsächlich ist es in der Praxis so, daß in unserer nationalen Gesetzgebung verschiedenste Gesetzte nicht der Verfassung gemäß EMRK angepasst sind – Das z. B. scheint dem Laien gegenüber als Ausrede zu dienen, die Verfassung in der ihr untergeordneten Gesetzgebung nicht zu berücksichtigen – Genau das ist aber klare Täuschung des Bürgers, welches z. B. für meine Person absolut nicht hinnehmbar ist.

Dieses Fundamentalverbrechen wider jedwederliches Menschenrecht stellt sich letztlich unmissverständlich als Krieg gegen die Zivilbevölkerung dar -  wie bereits ausgeführt -  mittels der Gesetzgebung selbst.

Hier stellt sich schlicht und in Stein gemeisselt die grundsätzliche Frage:
Will die Gesetzgebung, die Politik und ihre weisungsabhängigen Staatsanwaltschaften an der Verwirklichung des Holocausts 2.0 sorgsamst und in aller Nutzdienlichkeit weiterhin mitwirken, oder bequemen sich letztere verfassungsgemäß zu Handeln?

Somit stelle ich den
Antrag
,daß das Bundesministerium für Justiz als Aufsichtsbehörde in Bescheidform entscheidet.

Peter Ruzsicska, Für mich ist die Unantastbarkeit der Menschenwürde unverhandelbar.
Beilage:  Kopie meiner 24-seitigen Sachverhaltsdarstellung vom 11.10.2013 an die OstA Wien inkl. Anzeigeblatt
_____
Siehe das gesamte Dokument meiner vorhergehenden Anzeige an die Oberstaatsanwaltschaft Wien (Meine Original-Unterschriften, Zeugenliste etc. sind wegen des Datenschutzes eingeschwärzt) http://ruzsicska.lima-city.de/An_die_Oberstaatsanwaltschaft_Wien_11.10.2013_quittung_oU_oZ.pdf
____

25.03.2014
Das Bundesministerium für Justiz antwortete mir heute mit folgender Frechheit:

http://ruzsicska.lima-city.de/BMfJ-Antwort_25.03.2014.PDF
Zitat daraus:
"... Eine Entscheidung des Bundesministeriums für Justiz in Bescheidform ist gesetzlich nicht vorgesehen.
Die Verjährungsbestimmungen im Strafgesetzbuch stehen mit der Verfassung nicht im Widerspruch...."

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15.03.2011 - 08.12.2014

An alle Betroffene!

Wenn wir schweigen
und uns gegenseitig Beweismaterial vorenthalten,
machen wir uns mitschuldig am Fundamentalverbrechen
gegen jedwederliches Menschenrecht.

Für uns ehemalige Heimkinder ergeben sich zumindest folgende Tatsachen:

1)Abgesehen davon, daß es bis dato für keine(n) einzeige(n) Täter(in) oder
Mittäter(in)/Mitwisser(in) nicht die allergeringsten rechtlichen Konsequenzen gab, ist
2) festzuhalten, daß wir unter FOLTER und SKLAVEREI (Definition kann mühelos
gegoogelt werden) mehrere Jahre unter TOTALER KONTROLLE standen:
Übereinkommen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe, vom 10. Dezem­ber 1984: http://www.antifolterkonvention.de/uebereinkommen-gegen-folter-und-andere-grausame-unmenschliche-oder-erniedrigende-behandlung-oder-strafe-3149/
Definition der Folter (UNO-Antifolterkonvention, Artikel 1): http://www.antifolterkonvention.de/definition-der-folter-3153/
Die Folterpraktiken der CIA und des US-Militärs – SS-Folterärzte dienten den US-Geheimdiensten als Lehrmeister!: http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_05/LP04505_031205.pdf
In einem UN-Report wird der US-Regierung vorgeworfen, nicht gegen Folterungen und polizeiliche Übergriffe einzuschreiten: http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP19514_081214.pdf 

http://de.wikipedia.org/wiki/Folter
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Folter
http://de.wikipedia.org/wiki/Sklaverei
http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Sklaverei
http://de.wikipedia.org/wiki/Konzentrationslager
http://de.wikipedia.org/wiki/Totale_Institution
http://www.fuerstenberg-dhg.de/index.php?id=goffman_asyle
http://de.wikipedia.org/wiki/Erving_Goffman
http://de.wikipedia.org/wiki/UN-Antifolterkonvention
Siehe z. B. ein Entwurf sozialer Grundrechte von Univ.Prof. Dr. Reinhard Rack: 
http://www.konvent.gv.at/K/DE/AVORL-K/AVORL-K_00313/fnameorig_017399.html
3) Um z. B. Klage beim EGMR (Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte)
erfolgversprechend zu führen, benötigen wir mehrere Zeugen, welche nicht
umfallen - gerade letzteres ist unter uns Betroffene sehr selten zutreffend. (Nur der
Weg in die Öffentlichkeit kann tatsächliche Zeugenaussagen vor Gericht auf
längere Sicht bewirken.)
4) Eine Person, die evtl. die Nerven zu klagen hätte, muss sich auf jeden Fall
mit vollem Namen der gesamten Öffentlichkeit stellen, da damit erst die Möglichkeit
geschaffen wird, daß andere Personen den Mut zur Klage (in unserem Falle gegen
die Gemeinde Wien) mit tatsächlicher Entschlossenheit aufbringen könnten.
5) Derzeit ist es das Wichtigste, was geschah, klar und deutlich der Öffentlichkeit
zu präsentieren.
Wichtiges Beweismaterial sind unsere Jugendamtsakten!!! Siehe dazu:
http://obrigkeitsdschungel.blogspot.com/p/blog-page.html
Siehe auch allgemeine Beweisinformation bez. des Kinderheim Wimmersdorf (26.09.2013): http://beweisinformation-wimmersdorf.blogspot.co.at/
6) Erst, wenn ein(e) Richter(in) gemäß einer von der Politik und
dem Parlament gegebenen (tatsächlich reformierten) Gesetzteslage einen
Urteilsspruch tätigt UND in der Folge eine tatsächliche materielle
Entschädigung erwirkt wird, kann von einer realistischen Befriedung
ausgegangen werden, die könnte z. B. folgendermaßen lauten:
7) Für jeden Tag, der in den "Betreuungseinrichtungen" verbracht wurde
einen Tagessatz von mindestens EUR300.- als Einmalzahlung für alle Betroffenen
und zusätzlich eine Pension (unabhängig von der Gesundheits- und Finanzlage
der/des Betroffenen) von mindestens Netto EUR2000.- (14x jährlich) mit dem
Recht, daß der/die Ehepartner(in) bis zu ihrem Tode die Pension
weiterbeziehen kann. Darüber hinaus sollte besondere medizinische
Betreuung und Unterstützung auf Lebenszeit der/dem Betroffene(n)
rechtmäßig zukömmlich sein.
7a) [Anmerkung, den 24.07.2013]  Zusätzlich seien entsprechende gesetzliche Regelungen gefordert, welche uns z. B. vor den div. Sachwalterschaftsfallen bewahren und uns vor unnötigen Zwangseinweisungen in Altersheime und Psychiatrien etc. schützen, welche z. B. besonders heimtückische Retraumatisierungs- und Vernichtungstechniken unserer Obrigkeit bzw. Herrschaftsfunktionselite darstellen...
Begründung: Nach den Menschenrechten ist für
sämtliche Betroffene grundsätzlich das RECHT auf RECHT zu verwirklichen
(welches bis dato nicht geleistet ist), d. h. gemäß eines rechtsgültigen und
rechtskräftigen Urteilsspruches verwirklicht und zusätzlich mit
tatsächlicher exekutiver Verwirklichung ausreichender materiellen Grundlage,
um eine bürgerliche Grundausstattung zu gewährleisten.
8) Es wird derzeit von der Obrigkeit so getan, als wäre das was an uns obwirkt wurde,
bloß nur ein strafrechtlich relevantes Verbrechen von Einzelpersonen.
Wobei u. a. die Verjährungspraxis selbst das Fundamentalverbrechen gegen sämtliche Menschenrechte ganz einfach bis dato fortsetzt und daher nicht einmal diskussionswürdig ist. -
Gemäß der Europäischen Menschenrechts Konvention - EMRK, welche durch Österreich seit 03.09.1958 ratifiziert ist (gemäß BVG BGBl. Nr. 59/1964 ist die EMRK in Österreich mit Verfassungsrang ausgestattet), verjährt z. B. Folter nicht!!!
- Es ensteht daher der nachhaltige Eindruck, daß offenbar z. B. durch Weisungsorgien von Seiten der Politik an die sogenannten unabhängigen Saatsanwaltschaften, die Einstellungen von strafrechtlich relevanten Klagen in alle Ewigkeit forciert werden... 
Es entsteht des Weiteren der nachhaltigste Eindruck, daß sich letzteres u. a. als organisierte jahrzehntelange fortgesetzte Verhinderung von Strafverfolgung darstellt, welche zusätzlich die Anmut von zweckdienlichst herrschaftlicher Erstreckungstechnik (=Verjährungsbegünstigung zu Gunsten der werten Täterschaft) im Auge des Betrachters zu erwecken vermag...
Tatsächlich, auch durch immer mehr seriöse wissenschaftliche Untersuchungen
klar und deutlich untermauert, handelt es sich um ein längst geplantes
Staats-, Gesellschafts- und Politikverbrechen gegen jede Form des Menschenrechts. -
Dergestalt, daß direkte Verantwortung von Einzelpersonen immer durch isolierte Arbeitsteilung innerhalb der Herrschaftspyramide selbst, einseitig und ständig von Oben nach Unten vernebelt wird. - Mit tatkräftigster Mitwirkung obrigkeitshöriger Untertanen -
Auf das "System" rede sich niemand mehr aus - Wir Menschen haben es geschaffen und können es daher auch ändern, solange "es" uns nicht durch unsere eigene Mitwirkung vollständig auffrisst...
Nach wie vor eine einfache Folge geschichtlicher Vorbedingungen, die bis unmittelbar
in die Gegenwart wirken und die es dringlichst zu überwinden gilt.

Speziell zu diesen Zusammenhängen siehe z. B.:
http://ruzsicska.blogspot.co.at/p/julius-tandler-der-schopfer-der.html
Siehe auch Video und Transkription eines Interviews mit Hans Feigelfeld:
http://ruzsicska.blogspot.co.at/p/uber-die-geschichte-des-heimes.html#Feigelfeld

Bezüglich der leidigen Thematisierung von "überzogenen Geldforderungen" z. B.
seitens der herrschaftlichen Obrigkeit sei klar erwähnt:
In unserer derzeitigen Gesellschaftsordnung ist Geld das Mittel,
um dessen Besitzer einen brauchbaren Freiheitsgrad zu bedingen.
Jede(r) sei höflich eingeladen diesen Umstand nachhaltig zu ändern...

Siehe zusätzlich, desgleichen in aller Deutlichkeit (© Bruno Kreisky) erläuternd:
http://michaeltfirst.blogspot.com/
Zitat - Michael Tfirst - Anfang -
Immer noch trompeten die Wortführer der Almosenkommissionen: Diesen Menschen geht es ja nicht ums Geld, sondern darum, vor allem gehört zu werden!
Natürlich das auch, aber genauso geht es um eine halbwegs annehmbare Entschädigung für ein kaputtes Leben...
Und wir, die geouteten Opfer, sind laut Meinung von vielen Schreibtischtätern da oben, immer nur solche Menschen, die sich wichtig machen wollen und wir werden als die ärgsten Querulanten im eigenen Staate geführt.
Wir, die Trottelopfer
Hinterrücks werden wir leider auch als diejenigen tituliert, die mit allen Mitteln versuchen, sich einmal in ihrem Leben in die Medien zu drängen, um sich wichtig zu machen um aus ihrem bedeutungslosen Leben herauszutreten. Zu viele, die das hörten, schlossen sich auch diesem Chor gegen uns Opfer an.
Zitat - Michael Tfirst - Ende -

Ergänzendes ist auf unseren Blogs vertiefend dargestellt....
(22.08.2012 - 06.09.2013, Update 08.12.2014)

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29.08.2013
Kleiner Pressespiegel zum Thema Verjährung
http://kurier.at/chronik/oesterreich/missbrauch-auch-ogh-sieht-keine-verjaehrung/24.389.410
http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1445808/Hoechstgericht-staerkt-Missbrauchsopfer
http://www.ogh.gv.at/de/entscheidungen/weitere/zum-verjaehrungsbeginn-gegen-das-kloster-bei 
OGH-Urteil 1Ob124/13m
Zivilprozessurteil!!!
http://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20130718_OGH0002_0010OB00124_13M0000_000&ResultFunction
http://www.ris.bka.gv.at/Ergebnis.wxe?Abfrage=Justiz&Gericht=&Rechtssatznummer=&Rechtssatz=&Fundstelle=&AenderungenSeit=Undefin 
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Grundsätzlichste Klarstellung an ALLE:

Mündliche, sowie schriftliche Anschuldigungen
ohne Untermauerung mittels vollständiger und/oder zumindest ausreichender Indizienbeweise
sind für mich kein Grund irgend jemanden zu Brandmarken.

Die Menschenwürde ist Unantastbar muß für ALLE gleichermaßen gelten.
- Auch für (verurteilte oder mutmaßliche) Verbrecher!
Wenn wiederholt (z. B. mündliche) Mißtrauensbegehren an mich herangetragen
werden, so habe ich das RECHT, wie ALLE Bewohner der Welt, offiziell veröffentlichte
Beweise oder zumindest Indizienbeweise in möglichst vollständiger Art und Weise vom
Beschuldiger zu erhalten.
Ist das nicht der Fall, muß ich zumindest von übler Nachrede ausgehen.

Entweder
wir stellen uns auf den Boden der Menschenrechte,
welche das schriftlich, materialisierte Abbild der Idee
der Unberührbarkeit der Menschenwürde ist,
oder
wir sind Teil der Barbarei.

So einfach ist das:

Für mich ist die Unberührbarkeit der Menschenwürde UNVERHANDELBAR!

Die Grundlage unserer Verfassung ist die unantastbare Menschenwürde, welche durch die Deklaration der Menschenrechte 1948 gesetzlich in unserem Land verwirklicht ist (ratifiziert am 03.09.1958). Obwohl durch die österreichische Legislative diese Deklaration nur mit Einschränkungen unterzeichnet wurde, sind diese Einschränkungen null und nichtig, da jede Einschränkung der Menschenrechte die Verwirklichung von eben der Unantastbarkeit der Menschenwürde außer Kraft setzten würde.

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
Resolution 217 A (III) der Generalversammlung vom 10. Dezember 1948
http://ruzsicska.lima-city.de/00 Allgemeine Erklaerung der Menschenrechte.pdf 
http://www.unric.org/de/menschenrechte/16
http://www.bmeia.gv.at/aussenministerium/aussenpolitik/menschenrechte/bedeutung-der-menschenrechte.html
Europäische Menschenrechts Konvention - EMRK (seit 03.09.1958 durch Österreich ratifiziert):
http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10000308
Eu-Charta der Menschenrechte (2000/C 364/01):
http://www.europarl.europa.eu/charter/default_de.htm
http://www.europarl.europa.eu/charter/pdf/text_de.pdf
http://ruzsicska.lima-city.de/EU-Charta/text_de.pdf
Erläuterungen dazu: http://ruzsicska.lima-city.de/EU-Charta/04473_de.pdf
Bezeichnend und interessant für uns in Österreich!!! 
Grundrechte-Charta der Europäischen Union ist wie die Verfassung zu sehen:
Unser Verfassungsgerichtshof (VfGH) - laut eigener (sic!) Presseaussendung vom 02.05.2012 wähnt er sich neuerdings für die Auslegung (sic!) der Menschenrechte zuständig, welche derzeit durch die EU-Grundrechtecharta garantiert sind.
http://www.vfgh.gv.at/cms/vfgh-site/attachments/8/1/2/CH0004/CMS1353421605654/grundrechtechartapresseinformation.pdf
Siehe alternativ, falls der VfGH-Link nicht funktionieren sollte:
http://ruzsicska.lima-city.de/VfGH/grundrechtechartapresseinformation.pdf 

Siehe auch EU-Grundrechte-Charta, vom 30.03.2010, 2010/C 83/02
http://europa.eu/legislation_summaries/justice_freedom_security/combating_discrimination/l33501_de.htm
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2010:083:0389:0403:DE:PDF

bzw:
https://www.bka.gv.at/site/3467/default.aspx
http://ruzsicska.lima-city.de/VfGH/eu-grundrechtecharta.pdf 

VfGH (Verfassungsgerichtshof) - Gebühren, Verfahrenshilfe und faq:
http://www.vfgh.gv.at/cms/vfgh-site
http://www.vfgh.gv.at/cms/vfgh-site/service/faq.html
http://www.vfgh.gv.at/cms/vfgh-site/service.html
___
Neuerungen bei Eingabengebühr und Kostenersatz (Stand, 05.03.2013):
Mit 1. März 2013 beträgt die Eingabengebühr
in verfassungsgerichtlichen Verfahren € 240,– (§ 17a VfGG idF BGBl. I 33/2013).
Für (erfolgreiche) Beschwerden oder Anträge, die nach dem 28. Februar 2013 im Verfassungsgerichtshof einlangen, beträgt der
(pauschalierte) Kostenersatz € 2.180,–
20 % USt. € 436,–
(entrichtete) Eingabengebühr € 240,–
ingesamt also € 2.856,–
Mit diesem Pauschalbetrag sind wie bisher die Kosten sämtlicher Vertretungshandlungen (auch in Zwischenverfahren der Normenkontrolle und der Vorabentscheidung) abgegolten.
___

Mit Grüßen im Sinne der unantastbaren Menschenwürde:

Peter Ruzsicska
(07.06.2012 - 23.05.2014)
EU-Leitlinien zum Schutz von Menschenrechtsverteidigern:
http://europa.eu/legislation_summaries/human_rights/human_rights_in_third_countries/l33601_de.htm
http://www.consilium.europa.eu/uedocs/cmsUpload/16332-re02.de08.pdf
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Sinngemäß nach Bertolt Brecht:

Die Ursache jedes Verbrechens hat immer zumindest einen Namen und eine Adresse.

Hast Du die Gewalt, Gesetze zu erstellen und jene durchzusetzen,
bestimmst Du, was ein Verbrechen ist.

Es gibt Verbrechen, die ihre Feststellung durch Gesetzte nicht benötigen.
Wenn der gute Bürgersmensch Gesetze befolgt, die sein und anderer Leben bedrohen,
offenbart sich das Verbrechen im Augenblick. - Dazu ist kein Gesetz nötig -
Der korrekte Bürgersmensch hat gelernt,
genau in diesem Augenblick wegzusehen, nicht aufzuhören und zu schweigen.
Der Rest ist durch einfache Logik bestimmt und lange kann es dauern bis der Tod eintritt.
Die Frage drängt sich auf: Zu wessen Gunsten?

Gesetze können, gewitzt gesetzt, jede Art von Verbrechen legitimieren.
Das ist der Normalfall, nicht nur hier zu Lande. Nichts weiter, als eine Art des Krieges.

Der Krieg dient immer jenen, die nicht an der Schlacht teilnehmen.
Aber besonders dient der Krieg immer jenen,
welchen letztere bedingen, die nicht an der Schlacht teilnehmen.

Die Pflege und Darstellung des Leidens dient immer der Vertuschung allen Unrechts.
Das Ende allen Leidens ist die Stille nach der Schlacht,
eine Art von Schönheit,
wie ein Ort des Friedens
für Gewinner - und Verlierer,
sofern bei letzteren bereits der Tod eintrat...

(21.03.2012)



Friedhof Johannesberg, Gemeinde Asperhofen Niederösterreich
(25.04.2013)

Epitaph

1924-1981
Familie Stellbogen:

Krieg gegen Kinder

Abrichtung
von
Tätern und Opfern -
Herren und Sklaven.

Total geschützt
durch
Gesetzgebung und Staatsgewalt.

In Anbetracht der Toten und Lebenden
bestätigen Ausnahmen jede Regel.

Ihr, die hier vorübergehen, seid wachsam:
Es geschieht jederzeit und kann jederzeit
wieder geschehen.

Diese Entscheidung ist immer möglich:
Die Würde des Menschen ist Unantastbar.

(25.04.2012 - 13.08.2013)



Vorbemerkung:

Es kann durchaus vorkommen (und ist bereits mehrfach vorgekommen), daß andere Personen, die den Genuß der Jugendwohlfahrt in den selben Einrichtungen erfuhren, völlig andere Erlebnisse hatten, die den meinen sogar widersprechen.

Deshalb möchte ich deutlichst klarstellen, daß ich es als umso wichtiger erachte, daß möglichst viele Menschen ihre subjektiven Eindrücke so klar als möglich beschreiben und selbige auch rücksichtslos veröffentlichen, um dadurch ein wahrhaft wirklichkeitsgetreues Abbild der Ereignisse zu ermöglichen!

Um etwas verändern zu können, so meine ich, muß zu allererst klar sein, wie die Verhältnisse in aller Widersprüchlichkeit tatsächlich sind und welcher Logik sie zugrunde liegen!
Klartext: Alle müssen zu Wort kommen und tatsächlich völlig (angst)frei ihre Meinungen äußern können, selbst, wenn sie noch so pervers oder verückt anmuten!
Schweigen und Gewalt verhindern die Wahrnehmung der Wirklichkeit in ihrer wahrhaften Vielfalt, da sie ausschließlich auf sich selbst bezogen sind!

Besonders im Hinblick auf vorliegenden und insbesonders in dem zur Zeit wirkenden Herrschaftszusammenhang meine ich klar, daß übertriebene Konsensfindung, sowie blind vorausgesetzte politische Korrektheit widerliche Herrschaftstechniken darstellen, die es unter vielen anderen zu überwinden gilt!
Klartext: Jedwederlichen Konsens, der über einen sehr kleinen, d. h. persönlich erlebbaren (nahezu intimen!) und dadurch jederzeit überprüfbaren Bereich hinausgeht, möchte ich als feige Lüge und puren Terror bezeichnen!

Der Konsens ist ein Vertrag, der den Waffenstillstand bewirkt.
Jede Form von Zwang, Verträge einzuhalten (oder nicht einzuhalten), ist Herrschaft.
Frieden ensteht durch die Freiheit des Einzelnen, die Anderen nicht schadet;
dadurch verliert Herrschaft ihre Notwendigkeit!
Waffenstillstand und Frieden sind nicht vereinbar:
Herrschaft ist Krieg!

Schweigen und Gewalt haben nicht nur die Vernichtung der Feinde zum Ziel, sondern führen geradewegs in die Selbstvernichtung!
D. h. du wirst allmählich zu dem, was Du täglich übst...

Nur wer liebt und geliebt hat, kann sich erfüllt dem Tode hingeben.
Wer keine Liebe nimmt und gibt, muß ewig leben!

In folgender Darstellung meiner Heimaufenthalte habe ich die staatlichen Fürsorge bzw. Heimakten noch nicht berücksichtigt. (16.08.2011)


1)      Internat Brigittenau („Brigittenheim“)
Wien 20, Stromstraße 34

Das Schülerheim bewohnte ich 1966 bis 1967, während ich die zweite Klasse Volksschule in der Leystraße (Wien 20) besuchte.
Diese Zeit ist mir in sehr schöner Erinnerung. Ich teilte ein nettes Zimmer mit ein oder zwei Mitschülern. Meine Erzieherin, Frau Gerlinde Siebert, war sehr herzlich und sehr sympatisch. Ich kann mich an keine Details mehr erinnern, bloß an ein sehr schönes großes Terrarium im Haus, welches von Schildkröten bevölkert war, die ich sehr gerne öfters lange betrachtete und manchmal mit Salat fütterte. Frau Siebert war eine sehr schöne große Frau, die sehr oft mit verschiedenen Knochenbrüchen in den Dienst kam, da sie auch Reitsportlerin war. Sie war immer gut gelaunt und wenn sie mal keinen Gips trug, erschien sie oft mit Reithosen und Reitstiefeln. Ich fühlte mich auch mit meinen Kollegen sehr wohl und es tat mir im Herzen leid, als mir meine Mutter mitteilte, daß sie mich aus dem Heim nehmen müsse, da sie die laufenden Zahlungen für meinen Heimaufenthalt nicht mehr leisten konnte.

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2)      Kinderübernahmestelle („KÜST“)
Wien 9, Lustkandlgasse 50
Auf der Steintafel, rechts neben dem Haupteingang steht geschrieben:
„Stadtrat Professor Dr. Julius Tandler 1869-1936 Schöpfer dieser Anstalt“
Auf der Steintafel, links neben dem Haupteingang steht geschrieben:
„Wer Kindern Paläste baut, reisst Kerkermauern nieder“

Irgendwann, in der Zeit zwischen Sommer 1967 bis zum Sommer 1970 wo ich nach Wimmersdorf gebracht wurde, war ich zwei mal, wahrscheinlich einige Wochen lang, in der Kinderübernahmestelle. Wann genau und wie lange wirklich, daran kann ich mich nicht mehr erinnern.
Ich erinnere mich nur, daß diese Aufenthalte schon von Anbeginn ein starker Schock für mich waren, da ich plötzlich und ohne Vorwarnung dort hingebracht wurde.
In der Kinderübernahmestelle waren sehr viele Kinder aller Altersgruppen untergebracht und was mir sofort sehr viel Angst machte, waren die Schmerzensschreie und das langatmige Wimmern von Kindern sowie der scharfe Befehlston des Erziehungs- und Betreuungspersonals. Das war meine tägliche Geräuschwarnehmung. Ich kann mich an fast keine Details mehr erinnern, nur daß ich hie und da vom Erziehungspersonal, wie auch von stärkeren Kindern geohrfeigt wurde. Uns wurde auch vom Erziehungspersonal mehrmals gedroht, in psychiatrische Anstalten oder in diverse besonders strenge Erziehungsanstalten gebracht zu werden, wenn wir uns nicht so verhalten, wie es die Erziehungs- und Betreuungspersonen wollten:
Wie wir uns zu verhalten hatten, wurde uns nicht oder nur sehr ungenau mitgeteilt. So waren wir in ständiger Spannung gehalten. Auf jedes Ansinnen des Betreuungs- und Erziehungspersonals (was immer als Befehl zu verstehen war, selbst wenn es nicht dannach klang), mussten wir sofort angemessen reagieren. Taten wir es nicht oder nur zögerlich, wurden wir angeschrien oder hatten gleich eine Watsch´n im Gesicht. Was jedoch eine angemessene Reaktion war, konnten wir nie richtig feststellen, denn wie wir uns auch verhielten, es passte nichts so richtig außer das Einzige: Alles und Jedwederliches schweigend hinzunehmen!
Ich hatte auch immer Angst, wenn ich manchmal zu diversen medizinischen Untersuchungen gebracht wurde und war immer sehr erleichtert, wenn diese vorbei waren. Auch erzählten uns ältere Kinder diverse Geschichten, wie es in anderen Heimen so zuging und sie machten uns auch absichtlich Angst mit ihren Erzählungen. An Details kann ich mich nicht mehr erinnern.
Mein Grundgefühl war völlige Verlassenheit, starke Unsicherheit und ständige Angst, irgendwo hingebracht zu werden. Ich hatte auch das Gefühl, daß alles, was sich täglich ereignete, sehr schnell ablief, jedoch der Aufenthalt selbst, schien ewig anzudauern.

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3)      Kinderheim Wimmersdorf („KDH-Wimmersdorf“)
3040 Post Neulengbach, Niederösterreich
Vom Sommer oder Spätsommer 1970 bis zum Hauptschulabschluss 1974 war ich Gast im Pensionat Wimmersdorf, wie dessen Direktorin Frau Margarete Stellbogen es manchmal zu benennen wünschte.
Ich erinnere mich an den Überbringungsvorgang ins KDH-Wimmersdorf:
Meine Mutter übergab mich in einer Stadtbahnstation irgendwo am Gürtel zu Wien, einer Frau, die mich ins Heim nach Wimmersdorf begleitete. Als ich mit der Frau wegfuhr, sah ich durch das Fenster des abfahrenden Zuges meine weinende sich abwendende Mutter die Stufen der Station hinuntergehen und ich fragte mich selbst, warum meine Mutter denn so weint, da ja nun genau das passiert ist, was sie wollte.
Als ich ankam, mußte ich Handtücher, Nachthemd und Bettzeug ausfassen und bekam eines von vielen kleinen Wandkästchen zugewiesen, die regelmäßig vom Erziehungspersonal kontrolliert wurden, in welchem ich meine spärlichen Habseeligkeiten aufbewahren durfte. Ich fühlte mich am Abend vor dem Einschlafen sehr verlassen und unangenehm, da ich in einem großen Schlafsaal mit vielleicht zwanzig Kindern gemeinsam einschlafen musste. Vor der Bettruhe herrschte absolutes Redeverbot.
(Wenn die Erzieherin ein Geräusch oder Flüstern wahrnahm, fragte sie, wer das war. Jener musste vortreten, wurde meistens abgewatscht und musste dann am Gang mindestens dreissig Minuten stramm stehen. Wenn sich niemand meldete hieß es: „Einer für Alle, Alle für Einen“ und es wurden entweder einzelne Kinder willkürlich befohlen, aus der Menge hervorzutreten und ihre Watschen in Empfang zu nehmen, oder gleich der gesamte Schlafsaal, wie es hieß, war aufgefordert, schweigend mindestens eine halbe Stunde lang zu stehen, um schließlich müde genug zu werden um folglich absolut schweigsam einschlafen zu können…)
Als ich in der Nacht aufwachte, um das WC aufzusuchen, bereitete mir das schaale Nachtlicht am Gang vor dem WC ein unangenehmes Gefühl. Am nächsten Tag kam die diensthabende Erzieherin, um uns mit einem scharfen Befehlston zu Wecken: „Guten Morgen! Eins zwei drei!“ Dann mussten wir aufspringen, uns Waschen und Zähneputzen und schließlich unser Bett sehr genau gefaltet herrichten, was mir als Neuling „nur ein einziges Mal“ erklärt wurde. Danach mussten wir vor dem Bett stehen und auf die Erzieherin warten, die das Bett dann sehr genau kontrollierte. Später ging es zum Frühstück.
(Wenn das Bett nicht als im tadellosen Zustand von der Erzieherin befunden wurde oder es noch nicht fertig gemacht worden war, wurde von ihr sofort das gesamte Bettzeug auf den Boden geschmissen und man musste in Windeseile das Bett neu herrichten. Dieser Vorgang konnte sich mehrmals wiederholen, sodaß dadurch das Frühstück versäumt wurde.)
Nach dem Waschen wurde die Sauberkeit der Hände kontrolliert, indem man die Hände ausstrecken musste. Waren die Fingernägel nicht ganz sauber, gab es Watschen oder Schläge auf die Finger z. B. mit dem Kochlöffel, danach musste man in den Waschraum zurück. Fast jedes Kind machte damit Bekanntschaft. Nach dem Duschen wurden Hände, Füsse, Gesicht, Ohren auf Sauberkeit kontrolliert und auch, ob die Haare gut gekämmt wurden. Stimmte was nicht, gab es ein Watschenprogramm und wirkungsvolle Schläge auf den nackten Körper mit blossen Händen oder je nach Laune mit dem nassen Handtuch. Danach hatte man den Säuberungsvorgang zu wiederholen, aber schnell!
Gegessen musste alles werden, was auf den Tisch kam. Zum Glück war ich beim Essen nicht besonders heikel, aber andere Kinder hatten manchmal wirklich große Mühe mit dem Essen und taten mir deshalb auch sehr leid, was ich aber niemanden mitzuteilen wagte.

Im Kinderheim Wimmersdorf wurden ca. einhundert Kinder untergebracht. Der Volks- sowie der Hauptschulunterricht, als zweiter Klassenzug geführt, fand vor Ort statt. Der Volksschulunterricht fand im sogenannten Tagraum, einem Aufenthaltsraum, statt, der zur Unterrichtszeit als Klassenraum diente, welcher sich im ersten Stock, links neben dem Stiegenhaus von der Hofseite aus betrachtet, befand. Im Inneren des Tagraums, vis a vis der Fensterseite befanden sich kleinere Schlafräume. Die Volksschulkinder wurden von der Lehrerin Waltraud Meznik [Anmerkung, 10.03.2012: Namensrechtschreibung], einer der drei Töchter von Frau Direktor Stellbogen, unterrichtet.
Die Volksschulkinder wurden außerhalb der Unterrichtszeit hauptsächlich von Tante Mimi betreut.  An ihren Nachnamen kann ich mich nicht mehr erinnern. Tante Mimi war hart und streng. Sie schlug schnell und wirksam zu. Ihre Watschen waren fast allen Kindern wohlbekannt, das heißt Volks- wie Hauptschülern gleichermaßen. Wie Frau Direktor Stellbogen selbst und fast alle anderen Erzieherinnen, hatte Tante Mimi auch eine Trillerpfeife stets bei sich, um sich damit in der Kindermenge deutlichst Gehör zu verschaffen. Wenn sie nach dem Erzeugen von maximal drei Pfiffen nicht die sogenannte absolute Ruhe gewahrte, ereignete sich in aller Plötzlichkeit für zumindest einige Kinder eine heftige Watschenorgie: Wenn die aufgeforderten Kinder dann nicht sofort freiwillig aus der Menge hervortraten, um sich ihre wohlverdiente Watschenserie abzuholen, wurden sie von Tante Mimi heftigst an den Haaren oder am sogenannten Ohrlöffel aus der Menge gezogen und sorgfältigst abgewatscht, solange, bis sie keinen Ton mehr von sich gaben oder in elendes Wimmern verfielen. Danach wahr langes Strafestehen, zumeist in einer Ecke mit dem Gesicht zur Wand angesagt, bis der Anfall vorbei war oder sich eine Beruhigung automatisch, wie sie zu sagen pflegte, einstellte. Ihr besonders schneidender Befehlston ist mir noch heute in Erinnerung, obwohl ich nie in ihrer Gruppe war, da ich „nur“ vier Jahre Hauptschulzeit in diesen Pensionat verbringen durfte. Tante Mimi war als dienstälteste Erzieherin (außer der ältesten Tochter von Frau Direktor Stellbogen, Frau Helga Lepsinger) von allen sehr gefürchtet. Ihr strenges Regiment übte sie präzise aus und duldete „keine Widerrede“.
Bei Erziehungspersonalmangel oder zu Vertretungszwecken wurde zusätzlich eine bereits pensionierte Erzieherin, Tante Maria, welche als hart und gerecht berüchtigt war, gnadenlos auf uns losgelassen. Ihr Kommen wurde durch eine widerliche Bedrohungsdramaturgie seitens der Direktorin und anderer Erzieherinnen deutlichst vorbereitet: „Tante Maria wird kommen! Die wird eich die Wadl´n viere richt´n! Ihr werd´s sas scho sehg´n!“ Tante Maria beherrschte es klar und präzise, jede Art des Geschehens in eine militärisch anmutende Veranstaltung zu verwandeln. Sie hatte ihre Trillerpfeife um den Hals und gebrauchte sie sehr oft mit der ihr eigentümlichen Kommandotechnik: Sie sonderte ausschließlich knappe und klare Befehle ab, die immer sofort ohne Muks und Murren hingenommen werden mussten. Ihr Befehlston war kurz und hart, der alleine genügte, um uns in Angst und Schrecken zu versetzen. Sie legte äußerst selten Hand an und wenn, dann dergestalt: Da hieß es gleich „Raus in den Hof“ und stundenlanges Stehen mit „Hände an die Hosennaht“ und Knien im Schotter und am Beton mit „Hände auf den Rücken“, bzw. härteste Schläge mit einem Bambusstock, Kochlöffel, Lineal etc. auf die ausgestreckten Hände. Auch folgende Erfahrungen durfte ich öfters mit meiner Erzieherin, sowie Tante Mimi und anderen machen: Stundenlange sogenannte Rundgänge am Beton im Hof unter strengster Schweigepflicht. Stundenlanges Stehen mit vorgestreckten Armen, welche zuweilen sorgsam mit Büchern beschwert wurden. Als Verschärfung wurden wir aufgefordert diese Übungen auf einem Bein stehend durchzuführen, solange bis deutliche Anzeichen von Erschöpfung eintraten. Dazu wurden Mitzöglinge als Aufpasser verpflichtet, die das Geschehen während der Abwesenheit der Erzieherin zu überwachen hatten, wobei jenen Zöglingen schärfste Meldepflicht anbefohlen wurde, doch Wehe, so ein derart Verpflichteter leistete sich eine sogenannte Nachlässigkeit.


Frau Direktor Stellbogen,Tante Mimi, Tante Helga und eine meiner Erzieherinen (an ihren Namen kann ich mich nicht mehr erinnern, nur an ihre Pockennarben oder Wimmerln in ihrem Gesicht) hatten zusätzliche Techniken anzubieten: Heftige Schläge mit dem Stock, Kochlöffel (der einmal Frau Direktor Stellbogen dabei zu Bruch ging), Lineal, Schuhstrecker oder Teppichpracker. Hände ausgestreckt nach vor!  Handflächen nach unten oder oben! Dann gab es Serien heftiger und äußerst schmerzhafter Hiebe auf die Hände und Finger. Wenn man Schmerzensschreie ausstieß oder man zurückzuckte, wurde die Dosis erhöht. Die Hackordnung unter den älteren Kindern führte auch zu einem Spiel, wer am Heftigsten, am Längsten und am Meisten dabei einstecken konnte. Ich selbst verzichtete sehr gerne, an diesem Spiel teilzunehmen.
Die Erzieherinnen schleiften die Kinder an den Ohren, den Haaren und den Kotletten bisweilen durch das gesamte Stiegenhaus von oben nach unten zur Direktion, wo es von Frau Direktor Stellbogen noch zusätzlich Prügel und Watschen regnete.
Jede Äußerung eines Kindes konnte von den Erzieherinnen als Angriff verstanden werden, dem mit Gewalt zu begegnen sei. Davon machten sie reichlich Gebrauch: Fragen, Murren und Raunzen waren eindeutige Anlässe für Gewaltanwendung. Frau Direktor Stellbogen gestattete sich, großzügigst das Nießen von Zöglingen als „Gemütsaüsserung“ zu verstehen. Wie sie milde zu sagen pflegte, sei dieses gemeinhin als nicht strafbar zu betrachten. Jedoch alle anderen Äußerungen, wie auch immer, konnten beliebige Gewaltreaktionen auslösen.
Häufige strikte Sprechverbote im Speisesaal, im Schlafsaal, im Tagraum, während des Duschens und während der ausgedehnten Spaziergänge auf den Feldwegen der Umgebung waren uns befohlen. Öffentliche Demütigungen von Bettnässern im grossen Speisesaal vor allen ca. einhundert Kindern wurden durchgeführt. Doch an anderen Tagen erfuhren bettnessende Kinder fast ausufernde Bemitleidungen seitens der Direktion. Die sogenannte „Goldunterhose“ wurde vor allen Kindern hergezeigt, wenn ein Kind einmal vergaß seine schmutzige Unterhose rechtzeitig der Schmutzwäsche zu übergeben. Wenn man das WC benutzen wollte, musste man dies durch vorheriges Aufzeigen ankündigen. Wenn man während des Essens das WC aufsuchen musste, wurde dieses Vergehen später durch Watschen, Schläge, Knien oder Eckenstehen bestraft: In den nächsten fünf Minuten sei, wenn nötig, das WC aufzusuchen, aber wer das während des Essens tut, hat mit Folgen zu rechnen. Lügen wurden immer mit den bereits geschilderten Gewaltreaktionen bestraft, aber was eine Lüge war, wurde von den Erzieherinnen einfach gemutmaßt. Schreibstrafen wurden oft auferlegt, z. B. hundert bis dreihundert mal „Ich darf während der Lernstunde nicht schwätzen“, etc.
 

Es wurden von den Erzieherinnen einzelne Kinder verpflichtet, die Namensrubriken der sogenannten Stricherlhefte zu verwalten. In diese wurden Striche gesammelt für jedes auch noch so kleines Vergehen. Damit gab es eine einfache Rechtfertigungsmöglichkeit für weitere Sanktionen, also nochmals zusätzlich bestraft zu werden. Wer besonders viele Stricherln sammelte, hatte entsprechendes zu erwarten. Die Sanktionen konnten so „gerecht“ und jederzeit vollzogen werden. Für jedes Vergehen ein Stricherl. Z. B. während des Schweigeverbots Schwätzen mit dem Nachbarn, Schmutzige Fingernägel, nicht zur passenden Zeit das WC aufzusuchen (man wurde ja Vorgewarnt!), vorlaute Fragen stellen, sowie das sogenannte „Zurückmaulen“ (was zu den schweren Vergehen gehörte) etc., alles wurde erst einmal sofort entsprechend bestraft. Wenn ein zukünftiges Ereignis stattfand, auf welches sich die meisten Kinder freuten, wurde zu dieser gegebenen Zeit erst einmal das Stricherlheft aufgeschlagen und die entsprechenden Sanktionen verlautbart, die wiederum sofort durchgeführt wurden. Z. B. während die Anderen Fußball spielten, hatten die Sanktionierten die Ehre, natürlich als Zuschauer mit Schweigepflicht stramm zu stehen, mit den Händen an der Hosennaht. Beim Fernsehen oder während der seltenen Filmvorfürungen mit dem Rücken zum Bildschirm oder zur Leinwand (Wehe, wenn sich einer neugierig umdrehte!).
Zu den seelisch grausamsten Strafen gehörten Ausgangs- und Elternbesuchsverbote.

Verschiedene Tätigkeiten wurden den Kindern großzügigst als besondere Ehre zugemutet, konnten aber auch ebenso, je nach Laune, als Strafdienst auferlegt werden: z. B. Schotter rechen im Hof, Hof kehren, Tagraum kehren, Blumen giessen und schließlich die sogenannten Ordnerdienste:
Ein Ordnerdienst war ein verantwortungsvoller Dienst in den Haushalten von Frau Direktor Stellbogen und ihren drei Töchtern. Diesen Dienst zu tätigen, hatte man immer als besondere Ehre zu verstehen und man mußte sich dieser würdig erweisen und durfte dabei ja keine Fehler machen. Diese Dienste waren bei manchen Zöglingen sehr begehrt und bei manchen verachtet, da sich, wie bereits erwähnt, die ehrenvolle Aufgabe schnell in eine unangenehme Pflicht wandeln konnte und häufig als Druckmittel eingesetzt wurde. Das was zu tun war, wurde dann auch sehr genau kontrolliert: Wege kehren, Gras mähen, Auto waschen, Putzen, Geschirr abwaschen – Aber Wehe, wenn es Scherben gab!,etc.
Ich selbst machte gerne bei Tante Erika Ordnerdienst (Geschirr abwaschen, Kaffee kochen, Küche putzen, Auto waschen, div. Raumpflegearbeiten, etc.). Da hatte ich etwas Erholung von der täglich spannenden Erwartung, jederzeit gepeinigt zu werden und außerdem durfte ich mir manchmal selbst ein Marmeladebrot machen oder Fruchtsaft trinken. Aber ich mußte immer sehr vorsichtig sein, denn wenn Tante Erika vermutete, daß ich vieleicht beginnen würde, mich allzu sehr wohlzufühlen, drohte öffentlich der Ordnerdienstentzug, was naturgemäß von manchen Mitzöglingen hämisch kommentiert wurde. Zu oft machte ich daher den Ordnerdienst nicht freiwillig, um nicht den Eindruck bei meinen Mitzöglingen zu erwecken, mich „bei da Iaxn eizhaun“ („Iaxn“, das war unser Spitznahme für Tante Erika). Schon alleine der Verdacht des „Einhauens“ konnte nach anfänglichen sehr boshaften Neckereien einen sogenannten Gruppendippler oder Klassendippler auslösen, der darin bestand, daß man von bis zu ca. dreissig Mitzöglingen nach einer Hetzjagd geschlagen und getreten wurde, bis man blutete und mit blauen Flecken und Prellungen übersät war. Der Dippler war aber nur der Anfang vom ewigen Elend, welches man innerhalb der Hackordnung unter den Kindern zu erwarten hatte, denn den Ruf eines „Einhauers“ oder eines Vernaderers, Verräters, Petzers etc. wurde man praktisch nie mehr los. Da ich mich selbst davor hütete, jemals, irgend jemand zu vernadern oder mich bei den Erzieherinnen oder bei „da Blad´n, da Specki, da G´füdn“ (wie wir Frau Direktor Margarete Stellbogen ob ihrer Leibesfülle bezeichneten) einzuhauen, wurde ich, zumindest vom ewigen Elend des ständig Gepeinigten seiner Mitzöglinge, verschont. Jedoch musste ich einmal einen Klassendippler ausfassen, der mir einige Wochen lang Knochenschmerzen, respektive des Steißbeins, bescherte, weil ich mich der Klasse gegenüber vorlaut und frech verhielt, was mir gemäß meiner Position in der Hackordnung nicht zustand. Wenn diese letzteren Ausführungen zwar heute, gemäß dem damit verbundenen zeitlichen Abstand, witzig oder lächerlich erscheinen mögen, so war es damals sehr hart und ernst, da man in einer Situation leben musste, in welcher es absolut kein Privatleben und keine echte Rückzugsmöglichkeit für den Zögling gab.
Die Hackordnung unter den Zöglingen war oft purer Stress. Ich selbst wurde naturgemäß, da ich wie gesagt manchmal frech und vorlaut war, von den Stärkeren und Stärksten dann kräftig verhauen, d. h. „getögelt“. Die Erzieherinnen schauten häufig dem Geschehen genußvoll zu, bis sie meinten, daß es nun genug sei. Dann wurde der Peiniger und der Gepeinigte gleichermaßen mit den üblichen Prozeduren versorgt (Watschen, im Hof knien auf dem Beton oder Schotter, Stehen mit vorgestreckten und bücherbeschwerten Händen, bzw. dem üblichen Programm mit Hand und Fingerhieben, mehrere Wochen Fernsehverbot, etc.).
Natürlich wurde uns mehrmals ernsthaft mit der Überstellung in andere Heime und Anstalten gedroht, die unser zukünftiges Leben ruinieren würden („Do kummt´s es nimma ausse! Do sad´s gezeichnet fir eicha gaunzes Leb´n! Do hobt´s ka Zukunft!“): z.B. nach Retz, Hohe Warte, Kaiserebersdorf, etc.
Diese Überstellungen würden durchgeführt, z. B. spätestens nach dreimaligen „Abhauen“, d. h. Flüchten aus Wimmersdorf.

Nun einige Sprüche von Frau Direktor Stellbogen, die ich bloß aufzähle, aber nicht näher erläutern will: „Mit dem Hut in der Hand kommt man durch das ganze Land“, „Handwerk hat goldenen Boden“, „Sehr wichtig ist tadellos geputztes Schuhwerk. Man hinterlässt dadurch einen guten Eindruck.“, „Wo man singt, da laß dich nieder. Böse Menschen haben keine Lieder“: Dann sangen wir blechern und einstimmig, je nach Anlaß: z. B. Hoch auf dem Gelben Wagen, Lustig ist das Zigeunerleben! Lustig, lustig, trallalallala! Bald ist Nikolaus´ Abend da. Ihr Kinderlein kommet. Oh, Du grüner Tannenbaum. Das Heidenröslein, etc…

Die Briefzensur wurde sorgsam durchgeführt, wobei sämtliche ankommenden Pakete, Briefe und Postkarten von Frau Direktor Stellbogen persönlich gesichtet wurden. Nach ihrem Ermessen wurde die Post weitergeleitet oder nicht, bzw. gleich gar vernichtet, ohne daß der Empfänger informiert wurde. Wenn der Inhalt Frau Direktor Stellbogen nicht genehm war, gab es mitunter erniedrigende Kritik mit heftiger Watschenbegleitung, die selbstverständlich schweigend hingenommen werden musste. Jede hinausgehende Post wurde ebenfalls genau überprüft und man konnte auch von Frau Direktor Stellbogen genötigt werden, den Text zu ändern, was ebenfalls mit entsprechender Watschenbegleitung geschehen konnte. Manchmal diktierte sie ganz einfach einen Text, den der Zögling ohne Widerrede auf das Papier malen musste. Auch meine Briefe begannen so typisch: Liebe Mutti! Wie geht es Dir? Mir geht es gut!... Dann wurde man dazu angehalten, eigene Zeilen anzufügen und bisweilen befand schließlich Frau Direktor Stellbogen, unsere Briefe seien „zu einfältig verfasst“.

Die Besuchstage wurden nach Ermessen von Frau Direktor Margarete Stellbogen festgelegt und gelegentlich auch verboten. Einige Kinder warteten auch manchmal vergeblich auf ihre Eltern.
Ein Besuch konnte ein bis mehrere Stunden dauern und man durfte mit den Eltern einen kurzen Ausflug ins Dorf oder in die nähere Umgebung machen. Für mich war der Besuch meiner Mutter am Besuchsbeginn erfreulich, am Ende jedoch war ich froh, daß sie wieder weg war. Jedoch fühlte ich mich danach einsam und unglücklich, weil ich nicht aus dem Heim hinaus durfte. Dann hatte ich noch Schuldgefühle, nicht nur deshalb, weil sie mir ja ein so nettes Paket mit Obst, Kuchen und Süßigkeiten, Comicheften, etc. mitbrachte (Solche Pakete wurden von Frau Direktor Margarte Stellbogen als sogenannte „Fresspakete“ bezeichnet).
Ausgänge fanden eher selten monatlich statt und wurden hauptsächlich ca. alle zwei bis drei Monate gewährt (gewöhnlich für ein Wochenende, eventuell plus den anschließenden bzw. vorhergehenden Feiertagen). Das Zuspätkommen wurde mit den üblichen Gewaltmethoden publikumswirksam von Frau Direktor Margarete Stellbogen exekutiert und konnte zusätzlich mehrere Monate Ausgangsverbot nach sich ziehen. Als ich mit dem Autobus mit vielen anderen Kindern nach Wien fahren durfte, spürte ich, wie ich mich enspannte und das Heim zumindest für ein paar Tage hinter mir lassen konnte. In Hütteldorf angekommen, holte mich meine Mutter ab. Als ich zu Hause ankam, spürte ich bis zum Ausgangsende einen Anstieg meiner inneren Spannungen und war dann etwas entspannter, wieder von meiner Familie weggehen zu können. Jedoch als ich am Abend in Hütteldorf in den Autobus nach Wimmersdorf stieg, hatte ich ein unbeschreibliches drückendes Gefühl wieder dort hin zu müssen. Im Kinderheim angekommen, musste ich so den Heimaufenthalt wieder über mich ergehen lassen.

Wenn wir unsere sogenannten Fresspakete vom Besuchstag oder Ausgang ins Heim mitbrachten, mussten wir selbstverständlich um selbige bangen. Einerseits war die Zwangsaufteilung des Paketes durch Frau Direktor Margarete Stellbogen oder anderen Erzieherinnen jederzeit möglich. Andererseits wurde man gemäß der Hackordnung von den Zöglingen selbst aufgefordert, einen zumindest mehr oder weniger großen Teil abzugeben. Tat man das nicht, oder nicht genügend wurde man zumindest als sogenannter „Unsympathler“ bezeichnet. Auch wurde man manchmal durch ältere oder stärkere Zöglinge von Teilen oder des gesamten Fresspaketes einfach beraubt bzw. zum freiwilligen Teilen unter Druck gesetzt. Wehe man hat sich beschwert! Man hatte von allen Seiten entsprechende Folgen zu erwarten. Wenn ein Gerangel um ein Fresspaket seitens der Direktion oder des Erziehungspersonals beobachtet wurde, wurde bisweilen die sogenannte „Einkassierung“ des Fresspaketes vorgenommen, begleitet mit den üblichen Peinigungs- und Erniedrigungstechniken. Das Fresspaket wurde anschließend mit deutlicher Großzügigkeit unter anderen Heimbewohnern vollständig aufgeteilt oder auch vernichtet, wenn es Frau Direktor Margarete Stellbogen danach gemutete.

Die drei Töchter von Frau Direktor Margarete Stellbogen:

Tante Helga, Helga Lepsinger (die Älteste) war starke Raucherin und sehr brutal. Sie beherrschte sämtliche Peinigungs- und Erniedrigungstechniken sehr virtuos. Ihr Mann, an dessen Vornamen ich mich nicht erinnere, der unübersehbare und unüberriechbare Alkoholprobleme hatte, wurde bei Problemen mit besonders starken und „aufmüpfigen“ Zöglingen zu Hilfe geholt um kräftigst „Hand anzulegen“ in Form von Boxhieben, Fußtritten etc.
Tante Helga wohnte in einem neuen Einfamilienhaus nach dem Zusatzneubau des Heimes (welcher mit dem Altbau durch eine überdachte und verglaste Brücke verbunden war).

Frau Waltraud Meznik [Anmerkung, 10.03.2012: Namensrechtschreibung] (die Mittlere) war Volksschullehrerin und unterrichtete im Kinderheim, sie war die freundlichste von Allen. Über sie kann ich nichts berichten, außer, daß sie und ihr Mann Ordnerdienste von Zöglingen in Anspruch nahmen. Sie lebte in einen großen modernen Haus in einem schön gepflegten Garten an der gegenüberliegenden Straßenseite des Kinderheimes. Ihr Mann war Pharmavertreter.

Tante Erika, Erika Hebar (die Jüngste), hatte einen kleinen Sohn, den sie manchmal in die Kindergruppe mitnahm. Sie war zwar streng, jedoch teilte sie mäßig Watschen aus. Für mein Empfinden war sie erträglich. Ihr Mann, Heinz Hebar, war Pharmavertreter, freundlich und selten anwesend. Im Zuge meiner Ordnerdienste, die ich für Tante Erika leisten durfte, wurde mir öfters die Ehre zuteil, das Auto von Onkel Heinz, ein gelber Toyota, sorgsam zu waschen und im Inneren zu säubern. Ich wurde von ihm mit verschiedenen Pharmaprospekten und einem Kunstbuch über den Maler Max Holzmüller beschenkt. (Diese Geschenke wurden letztlich von Frau Direktor Margarete Stellbogen einkassiert und teilweise vernichtet, jedoch das Kunstbuch über den Maler Max Holzmüller musste ich zurückgeben, da ich „so etwas nicht brauche“, wie Frau Direktor Margarete Stellbogen dazu bemerkte. Das wurde naturgemäß vor versammelter Kindergruppe zelebriert.) Tante Erika wohnte mit ihrer Familie im Mansardenstock des angrenzenden Zuastzneubaus des Kinderheims.

Die öffentliche Einkassierung von div. Gegenständen oder Literatur im Allgemeinen und deren anschließender Vernichtung wurde also von Frau Direktor Margarete Stellbogen gerne vorgenommen. Auch andere Erzieherinnen beherrschen dieses edle Handwerk:
Wenn unsere Wandkästchen, das waren Holzkästchen, ähnlich wie in öffentlichen Bädern, mit allerlei „unnötigen“ und unpassenden Inhalten gefüllt waren, wurden selbige auf diese Art und Weise entleert. Gleichgültig, ob es sich um sogenannte „Schundliteratur“ (Comichefte, Romanhefte, Auto- oder Flugzeugzeitschriften, Prospektmaterial, etc.) handelte oder wie in meinem Fall zusätzlich um Tier-, Naturgeschichts-, Planzenbücher und Wissensmagazine etc., wobei Frau Direktor Margarete Stellbogen dabei erwähnte, daß ich erstens „so etwas nicht brauche“ und zweitens unser Schulstoff ausreichend sei. So durfte ich auch der öffentlichen Vernichtung meiner Bücher beiwohnen. Auch der Inhalt unserer Schultaschen wurde gelegentlich überprüft und dannach auf diese Art vermindert.

Bezüglich sexueller Übergriffe seitens des Erziehungspersonals oder der Lehrerschaft ist mir nichts bekannt.
Seitens der Mitzöglinge wurde ich äußerst selten mit eher harmlosen „Ausgreifversuchen“  konfrontiert, die ich sofort abblockte. Ansinnen zum sogenannten „Schmaucheln“ (Oralverkehr), die  noch seltener vorkamen, wurden von mir sofort unmissverständlich zurückgewiesen. Da ich sowieso fast jede Art von gröberen Konflikten sofort öffentlich eskalieren ließ, was dem Erziehungspersonal sofort auffiel und die entsprechenden Folgen für Peiniger und Gepeinigten, wie vorher bereits erwähnt, nach sich zog, die ich naturgemäß in Kauf nahm. Das war sozusagen meine einfache Überlebenstechnik, nicht bloß deshalb, um so der „Schmauchelsklaverei“ zu entgehen, wie ich es bezeichne. Gemäß meiner Wahrnehmung des Sexualverhaltens meiner Mutter und ihres Ehemannes, die in meiner Erinnerung stets gegenwärtig war, lösten sexuelle Anbahnungen bei mir grundsätzlich völlige Abwehr aus.

Zum Schulbetrieb möchte ich anmerken, daß der Schulstoff vom Lehrkörper sehr leicht verständlich, meist besonders genau, aber sehr vereinfacht vermittelt wurde. Der Lehrkörper erfüllte wahrscheinlich den Lehrplan und desweiteren offenbar auch das, was zwischen seinen Zeilen stand, was letztlich allen Schülern ihr späteres Leben zumindest erschweren sollte. Den Lehrplan selbst bekam ich naturgemäß nie zu Gesicht, und hatte gemäß meiner bisherigen Erziehung es niemals gewagt, eine Einsicht in letzteren bloß zu erwägen. Meiner Wahrnehmung nach bestand außerdem von Seiten des gesamten Lehrkörpers kein Interesse daran, was sich außerhalb des Schulbetriebes in Wimmersdorf wirklich ereignete.

Der Lehrkörper:

Gertrude Eichinger empfand ich nett, sympatisch und natürlich. Was ich an ihr bemerkenswert fand und finde ist einfach, daß sie nie handgreiflich wurde.

Karl Hauer, war Pfeifenraucher und teilte uns mit, sich zu den Intelektuellen zu zählen. Er fand sich selbst unterhaltsam, was er bisweilen auch tatsächlich war und gefiel sich darin, kein Nazi zu sein. Er wähnte sich politisch aktiv und erzälte uns jüdische Witze, die Lachkrämpfe verursachen konnten. Er gab sich kumpelhaft, war aber streng und seine Laune konnte sich sehr rasch ändern. Er war aber auch so gnädig, vorher anzukündigen, er sei z. B. heute schlecht aufgelegt: Da konnte schon mal ein Schlüsselbund oder im milden Falle ein Stück Kreide in unsere Richtung fliegen. Auch wurden wir zuweilen mit schallenden Ohrfeigen bedacht und konnten in besonderen Fällen „durch´d zuagmochte Tir fliag´n!“, wie er sich so auszudrücken pflegte.

Mathias Hofbauer´s Religionsunterricht fand ich sehr entspannend, da er uns spannende Geschichten über Jesus und andere Personen erzählte. Er war Pfarrer von Johannesberg, wohin wir jeden Sonntag unseren sogenannten „Kirchenhatscherer“ tätigten, und am Ende des Gottesdienstes sehr erleichtert und deutlich „Dank sei Gott, dem Herrn!“ aussprachen, danach hatschten wir in unserer Sonntagskluft in die Hölle Wimmersdorf zurück.

Eduard Kottar war ein sehr korrekter Lehrer, was auch andere Lehrer bestätigten. Er war eine mächtige Erscheinung und konnte durch seine Bärenkräfte sehr beeindrucken, was wir auch öfters provozierten und zu spüren bekamen: Er teilte ziemlich schmerzhafte Kopfnüsse aus und hob manche Schüler sehr langsam am Krawatt´l hoch und fragte dabei, ob sich der Schüler wohl zu benehmen wisse. Ich empfand ihn eigentlich sehr nett, obwohl er von allen gefürchtet war.

Maria Rössler war streng und sehr genau und teilte eher selten Watschen aus. Kurz vor unserem Austritt aus Wimmersdorf, am Ende des letzten Schuljahres, wurden wir von ihr mit guten Ratschlägen für unsere Zukunft versorgt: „Jetzt wea´n de Zeit´n härta. Jetzt haumma Wirtschaftskrise. Do miassts eich austrenga. Glaubts es wirklich, a Frau nimmt eich weg´n eichan schenan Gsicht?“ Da ich in nächster Zeit eine Aufnahmsprüfung für eine HTL (Höhere Technische Lehranstalt) versuchen wollte, fragte ich Frau Fachlehrerin Rössler, ob meine in ihren Unterricht erworbenen Mathematikkenntnisse dafür ausreichend seien. Sie bemerkte auf ihre sehr abschätzige Art, daß das nicht der Fall sei, da wir uns ja im zweiten Klassenzug befinden würden. Auf meine Frage, ob ich vielleicht selbst bis zur Aufnahmsprüfung den notwendigen Lernstoff nachholen sollte, antwortete sie kurz, daß ich das wohl versuchen könne, aber es nie schaffen würde. Ich übte aber trotzdem bis zur Aufnahmsprüfung selbst.

Otto Rössler war oft seltsam. Er hatte die Angewohnheit, durch Fangfragen die Schüler zu verwirren und sie manchmal dadurch schlecht zu benoten. Jeder Schüler in der Klasse wußte genau, was passierte, aber wo oder bei wem sollten wir uns beschweren (Für uns war nicht einmal ein Salzamt zuständig). Ich hatte auch mehrmals die Ehre, eine Fangfrage zu beantworten, z. B.: „Wos is nazl?“ Ich dachte länger nach und antwortete, das ich es nicht wisse. Er sagte „NaCl (Die chemische Formel von Kochsalz) natürlich! Setzen, nicht genügend!“. Auch erzählte er plötzlich aus seinen Erfahrungen im Krieg und fragte uns, was der Mensch sei. Wir mutmaßten allerlei und er belehrte uns: „Der Mensch ist ein von Haut überzogenes Knochengerüst, welches von schreienden Unteroffizieren hin- und herbewegt wird! Des haum´s uns beim Militär g´sogt!“. Danach folgten keine Erläuterungen. Auch bemerkte er plötzlich: „Leichte Schläge auf´s Hinterhaupt erhöhen das Denkvermögen“ und führte diese Schläge sogleich am Hinterhaupt irgend eines Schülers durch, der gerade in seiner Nähe war. Auch gab es „leichte Kopfnüsse“ und ein überraschend durchgeführtes, schmerzhaftes Schnalzen mit einem biegsamen Lineal, von Hinten auf die Ohrlöffel. Das konnte auch mit Fingerschnippen erzeugt werden, was von uns Schülern als „Ohrenflömmi“ bezeichnet wurde. So peinigten wir uns natürlich auch untereinander und wenn Herr Fachlehrer Rössler dessen gewahr wurde, gab es Hiebe mit dem Lineal und strengen Unterricht. Er hatte immer die Angewohnheit, uns plötzlich ohne ersichtlichen Grund mit irgendwas zu quälen.


Kurt Soukup meinte, daß in einem gesunden Körper ein gesunder Geist lebt.
Er war sehr freundlich und wir genossen die Leibesübungen unter seiner Anleitung.
Das Fussballspiel unter seiner Aufsicht war auch immer eine willkommene Abwechslung...



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4)      Heim Döbling
Wien 19, Hartäckerstraße 26
Als ich die Aufnahmsprüfung für das Fach Nachrichtentechnik im TGM (Technologisches Gewerbemuseum), Wien9, Währingerstraße 59, schaffte, übersiedelte ich ins Heim Döbling, wo ich ab Herbst 1974 bis Frühling 1975 wohnte.
Verglichen mit dem Pensionat Wimmersdorf befand ich mich nun im Himmel! Die Erzieher waren alle sehr nett und es war schön, da ich mich als Mensch zu fühlen begann. Ein Erzieher, Herr Werner Britt, kümmerte sich besonders um mich, auch, indem er sehr viel Zeit mit mir verbrachte und oftmals geduldig bis in die Nacht mit mir lernte. Das TGM war für mich sehr schwer zu bewältigen, obwohl ich mich äußerst bemühte. Da der Hauptschulunterricht im zweiten Klassenzug von Wimmersdorf für mich zu einfach und daher eine zu geringe Vorbereitung für die HTL-Anforderungen war, konnte ich mangels Training und Grundlagenwissen den umfangreichen Lernstoff nicht schnell genug bewältigen. So waren letztlich meine Leistungen in Mathematik und Englisch nicht genügend und ich fiel durch. Mein Erzieher Werner Britt, ersuchte Herrn Hauenschild, den Direktor des Heimes Döbling mir noch eine Chance zu geben, und mir eine Ausbildung in einem musischen Gymnasium zu gestatten, was Herr Direktor Hauenschild deutlich ablehnte. Da ich besonders in Wimmersdorf gelernt hatte, alles und jedes hinzunehmen, begann ich mich bald um eine Lehrstelle umzusehen. Meine Mutter kam mir dabei hilfreichst zuvor und erbettelte bei der Buchhandlung Prachner in der Kärntnerstraße zu Wien die Gnade einer Lehrstelle für ihren armen Sohn. Herr Prachner höchst persönlich ließ sich dazu herab, der Einstellung einzuwilligen. Ich trat die Lehre am 21.05.1975 an und beendete das Lehrverhältnis am 31.08.1975. Meine Tätigkeit bei Firma Prachner war Bücher zu verpacken und hauptsächlich die ganze übrige Zeit im Keller der Buchhandlung tausende Prospekte zu stempeln, bis mir schwarz vor Augen wurde. Dazu wurde ich fast vom gesamten Personal ununterbrochen gedemütigt.


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5)      Lehrlingsheim Augarten
Wien 20, Wasnergasse 33
Danach kam ich ins Heim Augarten, wo ich eine Lehre bei der Post als Fernmeldemonteur begann, und sie 1978 erfolgreich beendete. In diesem Heim fühlte ich mich sehr schlecht, da ich mich sehr verloren und einsam fand. Es herrschte ein eher gleichgültiger Umgang der Bewohner untereinander und fast alles machte auf mich einen trostlosen Eindruck. An Details kann ich mich nicht mehr erinnern, auch nicht daran, wie lange ich dieses Heim bewohnte.
 
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6)      Gesellenheim Zohmanngasse
Wien 10, Zohmanngasse 28
Dieses Heim bewohnte ich vielleicht ca. ein Jahr lang, wie lange genau, kann ich mich nicht mehr erinnern. Es war ein sauberes neues Haus, das für jeden Bewohner ein eigenes Zimmer bereitstellte. Das Heim wurde von Frau Ute Bock geleitet. Der Umgang der Bewohner untereinander war besonders rauh, nicht nur deshalb, weil es wöchentlich zumindest eine Handfeste Schlägerei gab. Ich besuchte nur ein einziges mal einen Aufenthaltsraum, wo ein Tischfußballspiel, ein sogenannter „Wuzler“ stand und ein Fernsehgerät anwesend war. Die Stimmung fand ich brutal und trostlos und fühlte mich absolut fremd. Frau Ute Bock war zwar relativ freundlich, vermittelte aber, daß alles und jedes ausschließlich in ihrem Sinne zu geschehen hatte. Diese Stimmung war mir aus Wimmersdorf wohlbekannt, nur hier schwebte seitens der Mitbewohner täglich die Möglichkeit in der Luft, jederzeit spitalsreif geprügelt zu werden. So kam für mich aus heiteren Himmel der Tag, wo ich von einem kräftigen Mitbewohner vorne am Kragen gepackt wurde und er sagte: „Waunst deppat bist, stich i di oh!“ und ließ mich dann los. Das war für mich ein Schock und ich kann mich nicht mehr erinnern, ob mir jener das Messer tatsächlich ansetzte, oder er mir „bloß“ drohte. Ich befand mich in Todesangst, die ich auch aus meinen Erlebnissen als Kind bei meiner Mutter kannte und ähnlich aus den Drohungen, die ich einst in der Kinderübernahmestelle erfuhr. Als ich mich nach einiger Zeit aufraffte um die nach meiner Empfindung ernstgemeinte Drohung bei der Heimleiterin Frau Ute Bock anzuzeigen, meinte sie, ich solle nicht so empfindlich sein, es sei „jo eh nix passiert“. Sie ignorierte mich dann ganz einfach. In diesem Augenblick, war mir klar, diesen Ort muß ich so schnell wie möglich verlassen. Meinen ehemaligen Erzieher Werner Britt teilte ich mein Erlebnis bald mit und er nahm mich ernst. Dafür bin ich ihm heute noch wirklich dankbar, denn auch heute ist mir völlig klar, aus welchen Gründen auch immer: Er rettete damals mein Leben! Nicht nur, daß er mich mich wirklich ernst nahm, erwirkte er bei seiner Tante innerhalb kürzester Zeit die Möglichkeit, mir ein Zimmer zur Untermiete zur Verfügung zu stellen. Als ich bei seiner Tante einzog, die sehr nett war, konnte ich mich erst einmal beruhigen. Ich bewohnte das Zimmer ca. ein Jahr lang, bis ich eine andere Bleibe fand. Bis heute träume ich manchmal bei Tag und Nacht, daß die Heimaufenthalte nie zu Ende gehen …
Für Werner Britt, In Dankbarkeit                                                       Wien, am 1. Februar 2011


Ich empfehle noch folgenden Blog von Michael Tfirst, der durch seine klare Dokumentation der Herrschaftsstruktur innerhalb der röm. kath. Kirche einen wesentlichen Aufklarungsbeitrag leistet und zum Verständnis von Herrschaft in jeder Hinsicht wesentlich und unermüdlich beiträgt: